Der große Wiesenknopf

Hello again! Bin mal wieder da 🙂

Gerade eben schrieb ich in meinem Blog >> „Heidrun’s Kritzelbilder“, dass ich dort (vorerst) weiter pausiere, weil ich momentan meine freie Zeit vor allem für (grafische) Illustrationen nutze. Unter anderem entstehen auch Pflanzen-Illus wie diese vom „Großen Wiesenknopf“ …

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Dabei fiel mir ein, dass ich ja auch ein paar schöne Fotos in meinem Archiv habe. Also: Gelegenheit beim Schopf gepackt und gleich einen kleinen Beitrag geschrieben.

Ich mag den großen Wiesenknopf total gerne, wenn er im Sommer die Wiesen mit seinen braunen Köpfen schmückt und sie sachte im Wind hin und her schaukeln. Ich mag ihn auch in der Vase. Solo oder zusammen mit anderen Wildblumen. Einfach. Natürlich. Charmant.

Wie gewohnt, noch ein kleiner Steckbrief:

Der Große Wiesenknopf (sein kleiner Bruder ist übrigens die Pimpinelle, die ich gerne im (Gurken-)Salat mag) ist eine ausdauernde Pflanze. Er wird rund 80 cm hoch und wächst als Blattrosette am Boden und bildet im Sommer lange Stängel mit den hübschen rotbraunen Blütenköpfen. Je nach Bodenbeschaffenheit variiert die Größe etwas. Er blüht etwa von Juni bis August und tritt gerne in großen Trupps auf, wenn ihm der Boden gefällt – er bevorzugt es leicht feucht.

Auf mäßig feuchten Wiesen ist er deshalb oft anzutreffen und auch am Bach- und Wegrand. (Dauer-)Nass mag er es jedoch nicht. Wie bei der Pimpinelle kann man die jungen, zarten Blätter des großen Wiesenknopfes essen. Zum Beispiel im Kräuterquark oder als Beigabe zum (Wildkräuter-)Salat. Er schmeckt herb-aromatisch.

Früher wurde der Wiesenknopf auch als Heilkraut eingesetzt. Besonders als blutstillendes Mittel fand er Verwendung. Heute wird er nur noch gelegentlich bei Durchfallerkrankungen eingesetzt. So steht es zumindest im „Das praktische Buch der Heilpflanzen“ aus dem BLV-Verlag.

7 Gedanken zu “Der große Wiesenknopf

    1. Gerne. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt! 🙂 Ja, genau das ist es, was mir so viel Spaß macht, das Wesentliche erfassen und auf meine Art illustrieren/zeichnen. In Sinne von: weniger ist mehr. 🙂 LG, Heidrun

  1. Danke für das tolle Porträt und die schönen Bilder! Ich dachte, der Wiesenknopf wäre geschützt bzw. selten? Oder irre ich mich da? Es gibt doch irgendsoeinen 😉 Ameisenbläuling, der diese Blume zum Leben benötigt. Ich würde mich freuen, ihn mal zu sehen, aber in der Natur bin ich ihm wohl noch nicht begegnet. Höchstens der Pimpinelle 🙂 LG, Almuth

      1. Den speziell nicht, aber ich hatte davon gelesen, daß die beiden Insektenarten in Symbiose leben. Vermutlich war der Wiesenknopf früher häufiger? So wie Wiesenschaumkraut, was man auch kaum noch sieht. Die feuchten Wiesen sind ja weniger geworden. Siehst du den Falter denn mal auf euren Wiesen? LG, Almuth

      2. Die Ameisen und der Schmetterling leben in Symbiose, das stimmt. Und auch das stimmt, der Wiesenknopf (und Schaumkraut sowei div. andere Wildpflanzen) war früher häufiger. Wird ja leider alles platt gemacht. 3-4 mal im Jahr gemäht usw. Ich habe schon solche Falter gesehen, ob es jedoch der Ameisenbläuling war, da bin ich mir nicht sicher. Muss ich diesen Sommer mal drauf achten. LG und ein schönes Wochenende, Heidrun

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