Duftende Grüße: Der Diptam oder „Brennender Busch“

Kennt ihr Diptam – auch bekannt als „Brennender Busch“?

Eine sehr, sehr seltene Wildblume, die in Mitteleuropa, Nordafrika und Teilen Asiens heimisch ist. Auch, in Deutschland kann man sie antreffen, allerdings extrem selten, sie ist als stark gefährdet eingestuft und steht schon seit 1936 unter Naturschutz!

Mich hat sie mit ihren wunderschönen Blütenständen und diesem unglaublich intensiven zitronenartigen Duft einfach verzaubert und so habe ich mir vor ein paar Jahren eine Pflanze gekauft.

Sie treibt jedes Jahr willig aus, wo andere Wildblumen, aufgrund der seltsamen späten Winter, inzwischen fast alle die Segel gestrichen haben. Eigentlich müsste mein Diptam dringend in einen größeren Topf, aber nun warte ich bis sie abgeblüht ist und dann gibt es mehr Platz für sie, damit es nächstes Jahr hoffentlich mehr Blütenstände gibt.

Apropos Blüten: Dieses Jahr waren es vier Blütenstängel, leider hat zwei davon ein Sturm abgeknickt, weil ich zu spät war mit einer Stütze. Blöd.

Habt ihr auch Diptam in euren Gärten, auf Balkon oder Terrasse? Ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Neben ihrer Schönheit und dem Duft ist sie sehr pflegeleicht und kommt in einem naturnahen Garten als Solitärstaude (evtl. am Gehölzrand, an einer eher trockenen Stelle) besonders gut zur Geltung.

Mehr Infos zum Diptam und was es mit dem „Brennen“ auf sich hat, könnt ihr z. B. bei Wikipedia nachlesen >>

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Topfgarten Rundgang: Sommerblüte

Zum kalendarischen Sommeranfang sind die vorherrschenden Blütenfarben in meinem kleinen, wilden Topfgarten: Rosa, etwas Weiß, viel Blau und Gelb.

Das Rosa bzw. Pink der Rosen, der Storchschnäbel, das zarte Rosa des >> Diptam (allerdings nun schon fast verblüht) geben noch den Ton an. Ein bisschen Weiß hat sich dazwischen gemogelt: Thymianblüten, die großen weißen Glockenblumen (Campanula persicifolia) und die blühenden Radieschen (sowohl Blätter als auch die Blüten kann man übrigens auch essen).

Jedoch: So langsam übernimmt Blau die Führung, allen voran die Karpaten-Glockenblumen, den großblütigen Glockenblumen (Campanula persicifolia) und der Lavendel …

Dazu hat sich gestern, mit leichter Verspätung, mein honigduftender, gelbblühender >> Schwarzer Geißklee gesellt. Jedes Jahr wieder erfreut er mich und die Hummelchen ganz besonders. Es summt und brummt überall und an der Haustür und am offenen Küchenfenster begrüßt er mich in den nächsten 10-12 Tagen wieder mit diesem wunderbaren Honigduft.

Dieses Jahr hat der Geißklee, was die Farbe angeht, Unterstützung bekommen: die Färberhundskamille, die auch bald ihre Blüten öffnen wird. Bin gespannt, welche Insekten sich dort einfinden, vielleicht mal wieder eine Neuentdeckung?

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Neues aus meinem Topfgarten

Fast Mitte Juni und es wird täglich bunter in meinem kleinen Topfgarten. Die Blüten werden mehr und die Bienchen und Hummelchen freuen sich zurzeit (noch) an den Akeleien und am Stinkenden Storchschnabel, an den Thymianblüten und seit ein paar Tagen an den Blüten des Balkan-Storchschnabels. Die Kuckuckslichtnelke in meinem Wildblumenkübel blüht und der >> Diptam hat heute die ersten Blüten geöffnet – auch hier sind vor allem Hummeln am Werk.

Bald werden sich die Glockenblumen die Ehre geben und wieder alles in ein blaues Blütenmeer tauchen. Die erste Margeritenblüte hat sich heute auch geöffnet, Kratz-Disteln, Mannstreu, Färberkamille, meine Rose de Resht (dieses Jahr richtig üppig mit rund 20 Blüten) und der Frauenmantel werden bald folgen. Soweit zu den Blühern.

Am Donnerstag habe ich meine späten Tomaten umgetopft und haben sich schon eingewöhnt und wachsen munter weiter. Die Kartoffeln sehen prächtig aus und ich bin schon jetzt gespannt, wie viel ich im Herbst ernten kann. Meine Süßkartoffel habe ich leider etwas „zerlegt“ beim Umtopfen und dann hat die Sonne sie offensichtlich auch noch verbrannt, obwohl sie schon über eine Woche zum Abhärten draußen war … Ob das noch etwas wird?

Die Erdbeeren haben sich erholt und blühen jetzt endlich – allerdings eher bescheiden. Die >> Kapuzinerkresse gibt dieses Jahr richtig Gas. Die erst vor kurzem gesäten Ringelblumen sind schön aufgegangen. Jetzt warte ich noch auf die Rauke, ob sie keimt und bin gespannt auf meinen erneuten Test „Grünkohl im Topf“ zu ziehen – noch ist nichts aufgegangen …

Was ich gar nicht schön finde und erst heute entdeckt habe, meine Apfelminze ist voller Erdflöhe (eigentlich Käfer), die ich jetzt einfach mal abbrause und hoffe, ich kann die kleinen Plagegeister so vertreiben.

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Inventur Terrassengarten Teil 2 – Blühpflanzen

Wie versprochen, hier kommt Teil 2 meiner Inventur, heute: Blühpflanzen.

Zurzeit wachsen bei mir: Roter Sonnenhut, >> Diptam (Brennender Busch), Echter Ziest, Rose de Resht (die zusammen mit einer mir unbekannten Rose in einem Topf wächst), Hundsrose, Hängepolster- und Pfirsichblättrige Glockenblume, Herbstaster, Chrysantheme, Christrose, Frauenmantel, Stinkender Storchschnabel, Australisches Gänseblümchen (eigentlich 1-jährig, hat überwintert und blüht wieder), >> Schwarzer Geißklee, Wildblumen-Mix (noch offen, was es alles wird), >> Akelei, Mauerpfeffer, Hauswurz, Zymbelkraut, Klatschmohn, Glockenheide & Erika und Frauenmantel.

23 verschiedene Blühpflanzen in
ca. 26 Töpfen/Kästen (zum Teil mit anderen Pflanzen in Gesellschaft).

Wenn das Grün in meinem Terrassengarten auch überwiegt, es blüht fast das ganze Jahr etwas.

Leider verabschieden sich immer wieder Pflanzen. Sei es durch Spätfröste, die oft begrenzte Lebensdauer im Topf und hin und wieder wohl auch Pflegefehler oder Schädlinge, die manchen Pflanzen so zusetzen, dass sie die Segel streichen, wie zum Beispiel mein Buchsbäumchen (Zünsler) letztes Jahr. – Gegen Schädlinge gehe ich nicht vor – höchstens mal ne kräftige Dusche. Was nicht robust genug ist oder wenn nicht genügend Feinde der Schädlinge da sind, dann ist es eben so. Auch mit Hausmittelchen, wie verdünnte Frischmilch bei Krautfäule oder Mehltau, habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Was nicht will, wird eben nicht mehr gepflanzt. 🙂 (Zum Thema Dünger kommt die Tage noch ein extra Beitrag.)

Verabschiedet haben sich über die Jahre (soweit ich mich erinnere): Jakobsleiter, Zistrose, Lavendel, Rainfarn, >> Orchideen-Primel, Blattgeranie (wuchterte unförmig/sparrig und hatte noch nicht mal Miniblüten, auch der angeblich zitronige Duft lies sehr zu wünschen übrig (so habe ich sie nach zwei Jahren einfach erfrieren lassen … sorry), Agastasche (hatte ich vor allem als Blühpflanze für die Bienen), >> Erdrauch, Wiesenglockenblume, Johanniskraut, Echte Gemswurz, Osterglocken (Tete a Tete), Wildtulpen, Echte Schlüsselblume, Dahlie, Canna, Islandmohn, Bechermalve, einjährige Astern, Primeln, Ginster, Karthäusernelke, Cosmée und >> Kapuzinerkresse (für mich in erster Linie Blühpflanze, aber auch als Gewürz- und Heilkraut toll (Samen sind d. J. schon wieder nicht gekeimt, obwohl es frisches Saatgut war).

Und, ein paar Kandidaten möchte ich wieder etwas genauer beleuchten.

Der Rote Sonnenhut macht mir dieses Jahr etwas Kummer. Ich denke es ist ein Pilz, der meine Staude befallen hat. Sie hat sehr viele gelbe Blätter bekommen, die zudem braune Flecken haben/hatten. Inzwischen ist es weniger geworden und die Blütenknospen sind erkennbar. Da ich nur ein paar Stunden Sonne vorm Haus habe, sind sie immer etwas spät dran mit dem Blühen.

Meinen Ziest habe ich wohl etwas zu viel Dünger verpasst 😉 Er hat lange Zeit nur riesige Blätter entwickelt, aber jetzt legt er los. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der „Allzweck-Bio-Dünger“ zu viel Stickstoff hat und er nur Blätter treibt. Noch mal Glück gehabt. 🙂

Meine Akeleien sind fast alle verschwunden, es gefiel ihnen wohl nicht so recht bei mir. Aber eine hat im Erdbeerkasten überlebt und eine noch sehr kleine fand ich heute zwischen den Glockenblumen … (s. u.)

Sommergruß-von der Terrasse mit noch mehr Glockenblumen, Terrassengarten, Hängepolster-Glockenblumen

Die Hängepolster-Glockenblumen sind zwar sehr schön und auch die Hummeln lieben sie, aber mir wird das langsam zu viel. Sie tauchen überall auf. In allen Töpfen, in den Pflasterfugen und verdrängen leider (vor allem in meinen Töpfen) andere Blühpflanzen, wie z.B. die Akeleien. Selbst die Pfefferminzen bedrängen sie sehr stark, so dass ich beschlossen habe, sobald sie abgeblüht sind, werde ich bis auf ein, zwei Töpfe alle „entsorgen“, damit die Blütenvielfalt (wieder) besser wird. Denn im Steingarten meiner Vermieterin wachsen noch immer mehr als genug von diesen Glockenblumen, ganze Teppiche in Blau.

Im vergangenen Jahr fand ich in einem Kräutertopf plötzlich eine Hundsrose und habe beschlossen, sie darf bleiben und habe sie in einen eigenen Topf gepflanzt und siehe da, bereits nach einem Jahr hat sie mir zwei Blüten geschenkt. Zu ihr gesellt hat sich übrigens eine Brennessel, die auch bleiben darf. Ich hole mir immer mal ein paar Blätter für meinen Kräutertee.

Ein weiterer Problemfall ist die Herbstaster. Als Zwerg-Herbstaster verkauft, wuchs sie bereits im Folgejahr zu einer normalgroßen Staude heran. Leider sind sie ja für Mehltau recht anfällig. Was mich eigentlich nicht weiter stört. Aber sie ist auch sehr blühfaul. Nur in einem Jahr (s. Foto in der Galerie) sah sie recht gut aus. Ich denke, sie bekommt einfach zu wenig Sonne und für den Topf ist die Staude vielleicht doch nicht so ideal. Ich schaue es mir dieses Jahr noch mal an und dann entscheide ich, was mit ihr passiert. Entweder ich teile sie und topfe sie neu ein oder sie „fliegt“ nächstes Jahr raus und hole mir stattdessen vielleicht noch mal eine Jakobsleiter.

Und zu guter letzt noch der >> Klatschmohn. Er ist irgendwann zwischen den Pflasterfugen aufgetaucht und kommt inzwischen jedes Jahr wieder. Allerdings sind es dieses Jahr deutlich weniger Pflanzen, als in den letzten beiden Jahren. Lustigerweise haben sich die kräftigsten Pflanzen in dem wirklich nur sehr kleinen Topf mit dem Geißklee-Ableger eingefunden. Natürlich dürfen sie bleiben, bis der Samen reif ist und dann streue ich ihn aus. Bin gespannt, wo die roten Leuchten nächstes Jahr auftauchen.

Was mir positiv aufgefallen ist, dass der Klatschmohn im Feld und an Wegrändern jedes Jahr mehr wird. Love it!

Ups, fast vergessen, bis auf ein paar Ausnahmen (Chrysantheme, gefüllte Rosen), stehen alle Blühpflanzen bei div. Insekten hoch im Kurs!

Der nächste Inventur-Beitrag wird sich um Fruchtpflanzen drehen, die bei mir dieses Jahr ein Schattendasein führen. Es gibt nur Erdbeeren und spontan ausgepflanzte Kartoffeln.

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Pfingstgrüße aus dem Topfgarten

So langsam wird aus meiner kleinen „Grünen Hölle“ eine kleine „Bunte Hölle“ 😉 Mein Topf-/Terrassengarten blüht auf.

Seit zwei Tagen blüht der >> Diptam, der wie ihr seht, bei den Bumblebees (ich liebe den englischen Namen für die pelzigen Brummer) sehr beliebt ist. Zeitweise waren gestern Abend vier Hummeln gleichzeitig an den Blüten zugange. Das Gartenrotschwänzchen-Paar brütet auch dieses Jahr wieder am Haus. Die Rose de Resht blüht ebenfalls seit ein paar Tagen. Da ich ich versäumt hatte, sie im Frühjahr zu schneiden, hole ich es nach der Blüte nach und gebe ihr einen größeren Topf. Vielleicht dankt sie es mit einer Nachblüte, wie letztes Jahr.

Nach jedem Regen tauchen fast postwendend meine kleinen Schneggchen (Hainbänderschnecken) auf. Der Stinkende Storchschnabel hat sich wieder richtig breit gemacht, er hat sich nicht nur in den meisten Töpfen als Begleiter eingefunden, er quillt aus allen Fugen und Ritzen. Leider können nicht alle bleiben, wie die Pflanze im Topf mit der Zucchini, sie wird demnächst weichen müssen, damit die Zucchini genug Licht und Luft bekommt. – Bin gespannt wie die Ernte ausfällt. ist ja mein diesjähriges Experiment, Zucchini im Topf.

Die Hauswurz braucht noch etwas Zeit. Aber die anderen Sedumarten/Dickblattgewächse haben bereits dicke Knospen bzw. blühen zum Teil schon. Die große weiße Glockenblume, die sich ohne mein Zutun eingefunden hat, ebenso wie diie kleinen blauen Glockenblumen (zurzeit noch knospig), locken bald wieder scharenweise Hummeln an. Dann habe ich wieder eine brumemnde „Blaue Hölle“ 😉

Der >> Schwarze Geißklee ist enrom groß geworden (braucht auch dringend einen größeren Topf) und ist auch kurz vorm Aufblühen (ein weiteres Hummelmagnet). Übriengs: Es wird nicht nur zusehens bunter, sondern auch dufte(r) – dafür sorgen Diptam (zitronig), Rose de Resht (zart süßlich) und der Schwarze Geißklee (an Honig erinnernd).

>> Welche Dufter habt ihr in euren Gärten, Balkonen, Terrassen? <<

Schöne Pfingsten noch und bis bald (dann wird sich vermutlich alles um meine Minz-Liebe drehen).

 

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Welche Wildblumen blühen im Juni?

Da ist er. Der Sommer. Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang. Sommeranfang heißt (auch) für Wildblumen Zeit zum Durchstarten. Es wird auf den Wiesen und Wegrändern immer bunter – sofern noch nicht gemäht wurde (was leider überwiegend der Fall ist).

Wie schon in den vergangenen Monaten, habe ich wieder neun Wildblumen herausgesucht. Bekannte und für den einen oder anderen auch weniger bekannte. Natürlich gibt es weit mehr als diese, die im Juni blühen. Aber ich denke die wichtigsten Vertreter sind dabei.

Von links nach rechts: Schafgarbe (blüht meist weiß, aber auch in Blassrosa kommt sie wild vor), Klatschmohn, Rundblättrige Glockenblume, Heilziest, >> Orangerotes Habichtskraut, Johanniskraut (Blüte beginnt meist um den 21. Juni), Heidenelken sowie Kuckuckslichtnelken und andere >> LichtNelken, Wiesenmagerite, Zottiger Klappertopf.

Weitere Juni-Blüher sind z.B. das Salomonssiegel, div. Storchschnäbel (s. auch Mai), Vogelwicke, >> Lupinen, Rot- und Weißklee, Frauenmantel, Wiesen-Bocksbart, >> Diptam, >>Schwarzer Geißklee.

Wer Lust hat, stöbert einfach ein bisschen in meinem Blog, für mehr Wildblumen-Bilder und Infos zu Wildblumen im Garten.

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Rosarotes Gartengeflüster

… ähm, ich meine Terrassengeflüster 😉 Nach den Wildrosen-Impressionen, heute ein paar rosige bzw. rosarote Impressionen von meiner Terrasse … Besonders freue ich mich, dass trotz des schlimmen Hagelgewitters vor ein paar Wochen, wenigstens die Rose nur geringen Schaden an den Blättern genommen hat und nachdem letztes Jahr sämtliche Blütenknospen abfielen, sie dieses Jahr so […]

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