Welche Wildblumen blühen im August

Hello again, meine lieben Leser!

Wie ich schon in meinen vorherigen Posts „Welche Wilblumen blühen im …“ schrieb, ist meine Auswahl auch für den August nur eine Auswahl, denn es blühen je nach Standort , Region und Witterungsbedingungen manche von den gezeigten Wildblumen schon im Juli bzw. auch über den August hinaus.

Meine Auswahl für den letzten „offiziellen“ Sommermonat (von links nach rechts): (Schmalblättriges) Weidenröschen, Ackerwinde, Natternkopf, Kornblume, Wilde Karde, Fingerhut, Nachtkerze, Mädesüß, Rainfarn. Typisch für den August sind weiterhin: kleines und großes Springkraut (auch das Indische Springkraut, allerdings ein Neophyt), Kanadische Goldrute (ebenfalls ein Einwanderer), Wasserdost, Färber-Hundskamille, Kornrade, Wilde Möhre, Schafgarbe, Blutweiderich und manchmal noch der Wasserdost.

Welche Wildblumen blühen im August?

PS: Noch ein Linktipp, zur Vervollständigung >> gartendatenbank.de

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Welche Wildblumen blühen im Juli?

Beinahe hätte ich es vergessen, es ist ja schon wieder Monatsende, Zeit „meine“ neun Wildblumen vorzustellen, die im Juli blühen. Wobei ihr das nicht ganz so genau nehmen dürft. Einige blühen auch im August noch oder haben bereits im Juni ihre ersten Blüten geöffnet. Dazu kommt natürlich die Region, die Witterung usw., wie der Blühbeginn ausfällt.

Dies sind meine „Wilden Schönheiten“ im Juli …

(Von links oben: Gelber Steinklee, Wiesenflockenblume, Wilde (mauretanische) Malve (meist findet man die heimische, hellrosa Wilde Malve), Ackerdistel, Schwarze (kleinblütige) Königskerze (dieses Jahr leider sehr selten, weil ständig die Feldränder gemäht werden), Wiesen-Witwenblume (Scabiose), Blutweiderich (ca. ab Mitte Juli, ebenfalls sehr selten dieses Jahr, gleiches Problem wie bei der Königskerze), Nachtviole (eher selten, kenne hier nur zwei Stellen), Echtes Leinkraut.)

Weiterhin blühen u. a. der Odermennig, die >> Wegwarte (die erfreulicherweise immer öfter zu finden ist), >> Wiesen- und Echtes Labkraut (ich liebe den Duft), Kornblumen (hier habe ich noch keine dieses Jahr entdeckt), Kornrade (dto.), div. Kamille-Arten, Ziest, echtes/großes Springkraut (blüht gelb, das Drüsige ist größer und Rosa blühend), Baldrian, Mädesüß. Teilweise blüht auch schon der Rainfarn und die Weidenröschen.

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Welche Wildblumen blühen im Juni?

Da ist er. Der Sommer. Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang. Sommeranfang heißt (auch) für Wildblumen Zeit zum Durchstarten. Es wird auf den Wiesen und Wegrändern immer bunter – sofern noch nicht gemäht wurde (was leider überwiegend der Fall ist).

Wie schon in den vergangenen Monaten, habe ich wieder neun Wildblumen herausgesucht. Bekannte und für den einen oder anderen auch weniger bekannte. Natürlich gibt es weit mehr als diese, die im Juni blühen. Aber ich denke die wichtigsten Vertreter sind dabei.

Von links nach rechts: Schafgarbe (blüht meist weiß, aber auch in Blassrosa kommt sie wild vor), Klatschmohn, Rundblättrige Glockenblume, Heilziest, >> Orangerotes Habichtskraut, Johanniskraut (Blüte beginnt meist um den 21. Juni), Heidenelken sowie Kuckuckslichtnelken und andere >> LichtNelken, Wiesenmagerite, Zottiger Klappertopf.

Weitere Juni-Blüher sind z.B. das Salomonssiegel, div. Storchschnäbel (s. auch Mai), Vogelwicke, >> Lupinen, Rot- und Weißklee, Frauenmantel, Wiesen-Bocksbart, >> Diptam, >>Schwarzer Geißklee.

Wer Lust hat, stöbert einfach ein bisschen in meinem Blog, für mehr Wildblumen-Bilder und Infos zu Wildblumen im Garten.

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Welche Wildblumen blühen im Mai?

Hallo und guten Morgen meine lieben Wildblumen-Fans! 🙂

Nun liegt der Mai auch schon wieder fast zur Hälfte hinter uns, Zeit für Teil 2 – Welche Wildblumen/-kräuter blühen wann? Obwohl sich der Mai, was die Temperaturen angeht, noch sehr zurück hält, er eher wie ein typischer April daher kommt, den Wildblumen ist das ziemlich egal.

Noch blüht vereinzelt >> Löwenzahn, der dieses Jahr durch den warmen April etwas zeitiger war. Ansonsten finde ich bei uns in der östlichen Wetterau (von links nach rechts): Zaunwicke, Knöllchen-Steinbrech, Wiesen-Bocksbart, Zymbelkraut (wächst bei mir im Topf), Beinwell (Knospen), >> Kriechender Günsel, Stinkender Storchschnabel, Barbarakraut, >> Erdrauch und Gänsefingerkraut (ohne Foto).

© wildpeppermint-design.de

Weiterhin blüht noch der >> Hahnenfuß, die Große Sternmiere, der Gundermann und die Gewöhnliche Goldnessel. Bei den Wildsträuchern steht zurzeit der Weißdorn (noch) in voller Blüte, Eberesche (leider sind die meisten schwer vom Dürresommer geschädigt, Kümmerwuchs und nur wenige Blüten) und die Mehlbeere.

Welche Wildblumen blühen bei euch?

Wenn ihr mögt, zeigt sie mir gerne auf Instagram und taggt sie mit dem Hashtag #showmeyourwildflowers.

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Welche Wildblumen blühen im April?

Vorhin habe ich in meinem Business-Blog einen Beitrag zum heutigen Earthday geschrieben und zu meiner Instagram-Challenge #showmeyourwildflowers aufgerufen. Was es damit auf sich hat, lest hier >>

Da sich ja nicht jeder mit unseren Wildblumen gut auskennt, von Gänseblümchen und >> Löwenzahn abgesehen, dachte ich mir, starte ich parallel zu meiner Challenge hier einen monatlichen Beitrag mit jeweils neun blühenden Wildblumen (in Mitteleuropa). Natürlich variiert die Blütezeit je nach Witterung und Region etwas, aber im Großen und Ganzen blühen jetzt (von oben links) …

Hahnenfuß | Gänseblümchen | Wiesen-Schaumkraut | kriechender Ehrenpreis | Buschwindröschen | Kuh-/Küchenschelle | Löwenzahn | Geflecktes Lungenkraut | Große Sternmiere

Übrigens, meine April-Lieblings-Wildblume ist die >> Große Sternmiere. Sie hat so etwas Graziles, zart Edles. – Sie wächst am liebsten im Halbschatten, in leicht feuchter Erde und leuchtet dort mit ihren rein weißen Blüten ganz besonders vor dem saftig-frischen Grün. Aber auch das Gefleckte Lungenkraut steht ganz weit oben in meiner „April-Hitliste“, zumal es bei Bienen/Hummeln äußerst beliebt ist!

Was ist eure Lieblings-April-Wildblume?

PS: Was ich so noch nie gesehen habe, dass zur gleichen Zeit (jetzt) u. a. Löwenzahn, Wiesen-Schaumkraut, Buschwindröschen sowie Gräser auf den Wiesen blühen. Nacheinander, mit teilweisen Überschneidungen ja, aber wirklich parallel? Ich glaube nicht.

PPS: Einen schönen Ostermontag @ All!

Update 13. April 2020
Weiterhin blühen im April auch der Gundermann und Taubnesseln.

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Mit Kindern Wildblumen entdecken

Am Wochenende habe ich mit meinen beiden Neffen eine kleine Wildblumen-Exkursion gemacht. Das ergab sich ganz spontan und die beiden waren begeistert bei der Sache. Den Anfang machte allerdings keine Wildblume, sondern ein Getreidefeld. Ich fragte den älteren der beiden, 9 Jahre, ob er wüsste, was das ist? „Nein.“ Und, so erklärte ich ihm, dass […]

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Blühende Sommerwiesen …

… wild bunte Wegränder und Waldsäume, darum geht es in meinem heutigen Beitrag.

Ich glaube der Jahrhundertsommer 2018 und der ebenfalls sehr heiße, wenn auch nicht ganz so trockene Sommer 2019, hat den Wildblumen sehr gut getan. Ich erinnere mich noch gut, als die Wiesen 2018 kein Fizzelchen Grün mehr hatten, eine Mahd nicht möglich war und die Wildblumen so munter bis in den Oktober hinein blühten und viel Samen bilden konnten. Das ist sicher der Hauptgrund dafür, dass die Wiesen dieses Jahr so ungewöhnlich bunt sind.

Denn normalerweise wachsen dort nur Gras, Gras und noch mehr Gras und ein paar der „üblichen Verdächtigen“ wie Löwenzahn, Wiesen-Schaumkraut, großer Wiesenknopf, Klee und eine Handvoll anderer Wildblumen bzw. -kräuter, die je nach Standort mal mehr, mal weniger häufig anzutreffen sind und mit den oft überdüngten Böden zurecht kommen.

Magerwiesen sind der Wildblume Freund!

Wiesensaum, Wildblumen, Sommer, Sumpfziest, Johanniskraut, Gilbweiderich, Sommerwiese

Dieses Jahr finde ich Kandidaten, die ich sonst nur sehr selten oder höchstens mal auf einer Öko-Wiese, am Wegrand oder auf den geschotterten Wegen finde.

Was mir in den letzten Tagen unter anderem (mal mehr mal weniger Seltenes) vor die Linse kam:

Blut-Weiderich (am Waldrand), Echtes und WiesenLabkraut, Mittlerer Wegerich, Sumpf- und Wald-Ziest, Heidenelken (an einem neuen Standort – insgesamt sehr selten), Sumpfschafgarbe, Johanniskraut, Kuckuckslichtnelke, Klatschmohn (immer öfter in Getreidefeldern bzw. am Ackerrand, sogar in extra angelegten Blühstreifen zwischen den Feldern), Wilde Malven, Gewöhnlicher Gilbweiderich, Bergplatterbse (oder Saatwicke?), Schmalblättriges Weidenröschen, Gewöhnliche Nachtkerze, Wilde Karde, Acker-Witwenblume (-skabiose), Schwarze Königskerze, drei Glockenblumenarten, Wiesenflockenblume, Gewöhnliches Leinkraut, Gewöhnliche Braunelle und erst zum zweiten Mal (in ca. 10 Jahren), das Kappenhelmkraut, Wilde Möhre, Mädesüß, Vogelwicke, Kleines und Großes Springkraut, Wegwarte.

Ein paar Impressionen …

Und, wie ihr euch denken könnt, entdecke ich durch das Mehr an blühenden Wildblumen auch mehr Insekten, einige davon, konnte ich dieses Jahr zum ersten Mal fotografieren. So wird es in den nächsten Tagen noch einen „reinen“ Insektenbeitrag geben und die eine oder andere Wildblume wird auch noch einen eigenen Beitrag erhalten (z.B. der Ziest).

Eine Bitte: Da ich meine Domain „Wilde Schönheiten“ ja gelöscht habe, bitte aktualisiert euren Blogroll, falls ihr mich verlinkt habt. Dankeschön! 🙂

PS: Noch ein Tipp! Lest auch meine Beiträge „Welche Wildblumen blühen im April“, … Mai, Juni, Juli, August?

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Wildeschönheiten: Back to the Roots & Neuigkeiten

Hey Folks, wie ich sehe, wird mein Blog rege besucht. Immer öfter 700+, an manchen Tagen sogar fast 800 Besucher! Und, das obwohl ich in den letzten zwei Jahren ja nur sehr wenig gepostet habe. Top-Beiträge sind zum Beispiel >> Multitalent Kapuzinerkresse und >> Orangerotes Habichtskraut (blüht jetzt wieder) sowie meine Serie >> „Welche Wildblumen blühen im …“.

Wie ich bereits im letzten Beitrag erwähnte, will ich mich wieder mehr um meinen Blog kümmern und auch ein wenig umstellen. Der Plan: Eine Mischung aus Back to the Roots und ein bisschen Neues. Es soll inhaltlich wieder vor allem um die in Deutschland/Mitteleuropa heimischen & „eingebürgerten“ Wildpflanzen gehen.

Wilde Schönheiten …

  • entdecken, schätzen & schützen
  • im Topf (auf Balkon & Terrasse)
  • kreativ (künstlerisch)
Hundsrose | Foto © wildpeppermint-design.de

Der zweite Schwerpunkt wird Ökologisches Gärtnern auf Balkon & Terrasse (allgemein) sein. News aus meinem Terrassengarten, Tipps und Infos zur Pflanzenpflege im Topf, Düngen, Gießen, Pflanzgefäße usw. sowie evtl. eine Rubrik „Selbstgetestet“ (Material, Erde, Pflanzenlieferanten usw.).

Als nächste Beiträge habe ich geplant …

  • Woher meine Liebe zum Gärtnern kommt
  • Am Wegrand
  • Neu entdeckt: Orientalisches Zackenschötchen, Kappenhelmkraut.
  • Es war einmal ein Wald
  • Lavendel
  • Pfefferminzliebe

Ich hoffe, mein alter-neuer Blog wird euch gefallen und freue mich über Feedback, vielleicht auch Wünsche worüber ihr gerne lesen würdet? 🙂

Bis bald, Eure Heidrun.

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Ein traumhafter Sommermorgen

Das Licht Golden. Sommerwarm. Gleichzeitig klar und strahlend hell. Der Himmel so Blau. Die Luft erfüllt von reifem Getreide. Es summt. Die Vögel zwitschern. So muss Sommer.

Zum Glück hatte ich mich vorgestern entschlossen, die Kamera zur Morgenrunde mitzunehmen. Denn nun sind alle Getreidefelder abgeerntet und meine schönen Motivhintergründe hinüber. Sämtliche Wiesen ringsum – bis auf zwei kleine „Überbleibsel“ – wurden bereits letzte Woche abgemäht und präsentieren sich nun in Steppenbraun …

Nur ein paar Randstreifen sind noch ungemäht und zum Teil an den Bach- und Grabenrändern ist es noch etwas bunt. – Hoffentlich bleiben die Wildblumen dieses Jahr stehen! – Denn es blüht noch viel Blutweiderich (erstklassige Bienenweide!), etwas Mädesüß, ein bisschen Labkraut, Reste vom Johanniskraut und vom Gewöhnlichen Gilbweiderich. An den Wegrändern gibt es noch vereinzelt blühende Wegwarten, Wilde Möhren, Nachtkerzen und Wilde Malven. Die Wilden Karden starten gerade mit der Blüte. Allerdings gibt es davon nur sehr wenige hier.

Auf den erwähnten Wiesen blühen noch Flockenblumen, Wiesen-Skabiose, Glockenblumen, Klee und Schafgarbe. So bleiben den Wildbienen, Hummeln und Faltern wenigstens ein paar Futterquellen. Da Ende Juli auch natürlicherweise viele Wildblumen abgeblüht sind und insgesamt immer weniger Futterquellen zur Verfügung stehen, wäre es umso wichtiger, dass alles was jetzt noch blüht, stehen zu lassen. Sonst leiden die kleinen Sechsbeiner argen Hunger, zeitweise kommt es sogar zum Massensterben bei den Hummeln, weil sie keine Vorräte anlegen wie die Bienen. / Mehr zum Sommerlichen Hummelsterben lest ihr hier >>

Wenn ihr etwas für Hummeln, Bienen & Co. tun wollt, damit sie auch im letzten Sommermonat noch Futter finden, pflanzt/sät (für nächstes Jahr) entsprechende Wildblumen. Was im August blüht, lest ihr in meinem Beitrag >>

Und noch ein >> Tipp für Spätsommer- und Herbstblüher im Garten, die auch Futter für viele Insekten bieten und zudem unsere Augen erfreuen.

 

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