Von Kirschen, Erdbeeren und einem neuen Gast

Ich plaudere einfach mal drauflos. 😉 Heute Morgen mussten wir einen anderen Weg nehmen, was uns nicht weiter gestört hat. Denn wie es oft so ist, hat es sich gelohnt. Zuerst sprangen zwei Rehe kurz hintereinander vor uns aus dem Rapsfeld. Und dann leuchtete mir etwas Rotes entgegen. Kirschen. – Oh, ich kann euch sagen, ich könnte sterben für Kirschen. Ich glaube, es gibt keine andere Frucht, kein Obst, das ich kiloweise wegfuttern könnte. 😉

Und dieses Jahr hängen die Bäume endlich mal wieder richtig voll. Nur bei den Wildkirschen sieht es von Baum zu Baum ganz unterschiedlich aus. Manche hängen proppevoll und andere haben kaum Früchte oder werfen sie gerade alle ab. Zu Trocken. Vor allem die Bäume die recht frei in den Hecken stehen leiden stark durch die vielen heißen und trockenen Sommer oder sind bereits ganz abgestorben. :-/

Nun, wie auch immer. Die „gefundenen“ Bäume, die nie gepflückt werden, stehen am Wegrand, kamen mir gerade recht und so gönnte ich mir ein Vor-Frühstück. Knackig, leckere Kirschen direkt vom Baum in den Mund. Köstlich. Was gibt es Schöneres?! – Ich kenne noch zwei weitere Stellen, da gehe ich dann auch gerne absichtlich vorbei, zum Naschen. 😉

Nach dem Frühstück, kleiner Gang durch den Topfgarten. Es leuchtete mir auch hier etwas Rotes entgegen. Yeah! Wieder ’ne kleine Handvoll Erdbeeren reif. Natürlich habe ich sie auch sofort weggenascht. Sie waren wunderbar süß und saftig. Hach, das Leben kann so schön sein. 🙂

Und, als ich gerade die erste Erdbeere in den Mund stecken will … huch, was sitzt denn da für ein hübsches Tierchen? Ein Falter. Aber welcher ist das? Also gleich ein paar Fotos geknipst und nachgeschaut, was sich da auf den Erdbeeren niedergelassen hat: Eine > Bunte Bandeule <. Es ist zwar kein seltener Falter, aber bei mir hatte sich bisher keiner eingefunden. Schön.

PS: Fast vergessen. Ein Feldhase ist uns auch noch ein paar Mal über den Weg gehoppelt. Aber ohne Kamera keine Chance für ein gutes Foto.

Weiterlesen "Von Kirschen, Erdbeeren und einem neuen Gast"

Der Topfgarten im Juni

Hi Folks! Ja, ich war mal wieder eine Weile abgetaucht. 😉 Das Business und div. private Dinge hatten Vorrang. Aber heute habe ich etwas Zeit bzw. habe gestern ein paar Fotos von meinem Topfgarten geknipst.

Ein kunterbunter Querschnitt. Viel Grün, etwas Gelb und viel Blau. Das sind Farbtöne, die zurzeit die Regentschaft übernommen haben.

Der >> Schwarze Geißklee, dieses Honigduftende Hummelmagnet, ist …

… leider schon wieder fast verblüht (dieses Jahr ging es durch die anhaltende Hitze besonders schnell, nur eine gute Woche). Die Polster-Glockenblumen und die Pfirsichblättrigen Glockenblumen sind noch kräftig am Blühen. Der Frauenmantel dürfte auch noch eine Weile „halten“. Die Färber-Hundskamille ist gerade aufgeblüht. Die >> Rose de Resht (und die zweite mir unbekannte Rose): verblüht.

Die Mauretanische Malve hat die ersten Blüten geöffnet und mein Liebstöckel blüht (er darf das, da sich auch dort (Klein)Insekten einfinden). – Einen Teil der Blätter habe ich gestern zusammen mit div. anderen Kräutern zu einem wunderbaren Kräutersalz verarbeitet. –

Die Erbsen (Uralt-Samen) im Kartoffeltopf (mit der überwinterten Kartoffel) haben jetzt ein Rankgitter. Die ersten Erdbeeren habe ich vor einer Woche genascht. Die Tomaten entwickeln sich prächtig. Was dieses Jahr nicht so gut „läuft“ sind die Paprika-/Chilipflanzen. Irgendwie kommen sie nicht recht in die Gänge. Na ja, kann ja noch werden.

Der Wildblumenkasten ist eher eine Enttäuschung. Denn, obwohl der Samen so gut aufgelaufen war, ist kaum etwas geblieben – die „Schleimer“ 😦 Überlebt haben: Acker-Senf, Acker-Ringelblume und Lein. Dafür sind meine Wilden Karden eine Pracht. Ich glaube, ich muss sie noch einmal vereinzeln.

Ich denke, das war es so im Großen und Ganzen. Als Nächstes freue ich mich auf die Blüte der Jakobsleiter und der schwarzen Königskerze(n) – kann aber noch dauern. Und auf den >> Mannstreu und Ziest freue ich mich ebenso.

Weiterlesen "Der Topfgarten im Juni"

Eine Holzbiene?

Vor einigen Tagen sah ich am frühen Abend im Nachbargarten an einer Akelei meine vermeintlich erste Große Holzbiene. Pechschwarz und bläulich schimmernde Flügel. Verwechslung ausgeschlossen. Leider war sie so schnell wieder verschwunden, keine Chance für ein Foto.

Und vorhin bei der Recherche nach einer anderen Bienenart, fiel mir wieder ein, dass ich womöglich schon früher einmal eine Holzbiene gesehen und auch fotografiert hatte. Ich habe das Bild wieder gefunden, bin mir nun aber nicht mehr sicher, ob das wirklich eine Holzbiene ist? Die bläulichen Flügel sind nicht wirklich bläulich ;-). Oder war das Licht nur schlecht? Die Biene ist leider auch nicht ganz scharf.

Was meint ihr, ist das eine Holzbiene?

Wenn nicht, welche Biene könnte es stattdessen sein, ich habe keine andere potenziell „passende“ Biene gefunden.

Eine Holzbiene?
Weiterlesen "Eine Holzbiene?"

Neu entdeckt: Eine Kürbisspinne …

… und anderes Getier aus dem Reich der kleinen Krabbler und Brummer.

Meine zweite Kürbisspinne (Araneus cucurbitina) dieses Jahr. Und heute habe ich sie sogar recht gut „erwischt“, wenn auch nur mit dem Smarty – wie die anderen kleinen Tierchen. Zu sehen sind: Eine Hellgelbe und eine Dunkle Erdhummel, eine Mistbiene (Schwebfliegen-Art), eine Raubfliege (genauer konnte ich sie nicht bestimmen), gleiches gilt für eine Wanze und mal wieder ein Gartenlaubkäfer.

Ja, ich weiß, nichts Besonderes. Aber ich freue mich über jedes Insekt, das still hält, zum genauer schauen und knipsen. Und manchmal habe ich ja auch Glück und entdecke etwas (zumindest für mich) Neues. 🙂

Weiterlesen "Neu entdeckt: Eine Kürbisspinne …"

Action im und am Teich

Heute waren wir mal wieder an der Quelle/Teich des Steinbachs. Ich hatte extra die Kamera mitgenommen, in der Hoffnung, endlich mal die eine oder andere Libelle vor die Linse zu bekommen. Aber, keine Chance. Viel zu schnell. Und das Video mit dem Smartphone gibt auch nicht viel her. Man sieht nur flitzende blaue, rote und gelb-braune Striche ;-).

Dafür hatte ich anderweitig Glück. Eine Gemeine Seidenbiene am Baldrian hielt lange genug für zwei Fotos still. 🙂 Und die Jungfische (Karpfen?) gaben sich noch mal die Ehre. Netterweise gesellten sich dann auch noch Myriaden von Kaulquappen dazu. Der „passende“ Frosch dazu war leider auch sehr fotoscheu …

Gleiches gilt für die zwei Wildenten und den Graureiher. Alle nahmen ebenfalls sehr schnell Reißaus – obwohl wir uns vorsichtig anschlichen und noch weit weg waren. Keine Chance für ein Foto. Nilgänse sind offenbar anders gestrickt, sie blieben ganz entspannt am Teichrand sitzen und beobachteten uns.

Leider wird das der vorerst letzte Besuch dort gewesen sein, denn die angrenzende Wiese ist schon eingezäunt für die Rinder, die sich demnächst im Steinbachtal die Bäuche mit leckerem Gras und Wiesenkräutern voll schlagen werden.

Weiterlesen "Action im und am Teich"

Rose de Resht im Rosenblüten-Gelee

Achtung, gleich wird es kulinarisch …
Ihr wisst ja, eine weitere Leidenschaft von mir. 😉

Sicher habt ihr das eine oder andere Foto meiner Topfrose, der Rose de Resht, schon mal gesehen. Nein? Okay, hier ein paar ausgewählte Pics der letzten Jahre.

Dieses Jahr ist sie besonders schön, sprich sie hat reichlich Blüten und so habe ich mich entschlossen, endlich mal einen Rosenblüten-Gelee zu kochen. Sechs Blüten habe ich heute Morgen, bevor die Sonne, sofern sie sich heute überhaupt zeigt, ums Eck kommt, abgeschnitten. Die Blätter abgezupft und in einem guten Bio-Riesling eingelegt. Nun muss das Ganze zwei Tage (kühl und dunkel) ziehen, bevor ich den Gelee koche.

Rezept und Foto vom fertigen Gelee >> scrollen 🙂

Update: 10. Juni 2022

So habe ich den Rosenblüten-Gelee gemacht.

125 ml Weißwein (Riesling, trocken) in ein Schraubglas gefüllt und die Blätter von 6 Rosenblüten. Im Kühlschrank 2 Tage ziehen lassen. – Habe es ein paar mal geschüttelt. – 600 ml hellen Weintraubensaft (eigener, naturtrüb) mit 300 g Gelierzucker 2:1 und dem Saft einer halben Zitrone 2 Minuten gekocht. Vom Herd gezogen und den aromatisierten Weißwein (ohne Blütenblätter) dazu gegeben und eine weitere Minute gekocht. Zum Schluss noch die Blütenblätter von einer frischen Rose klein geschnitten und untergemischt.

Ich liebe das Gelee auf frisch gebackenen Scones. Entweder mit Skyr (oder Cremequark oder klassisch mit Clotted Cream. Ein Gedicht 🙂

Gelee mit den Blüten der Rose de Resht
Weiterlesen "Rose de Resht im Rosenblüten-Gelee"

Sommerlicher Wildblumenstrauß

Ich liebe die „Wilden Schönheiten“, wie ihr wisst! 🙂 Und schmücke auch gerne mein Arbeitsumfeld bzw. meine Wohnung – zumindest hin und wieder – damit. Macht ihr das auch?

In dem Wildblumenstrauß habe ich „verbaut“: Klatschmohn, Margeriten, Wiesen-Labkraut, Wiesen-Kerbel, Zaunwicke, Futtererbsen, Wiesen-Witwenblume, grüne Gerste, Weiße Lichtnelke.

Habt eine wunderbunte Woche! 💐

Weiterlesen "Sommerlicher Wildblumenstrauß"

Hummel auf Futtersuche, …

… schlafende (?) Wildbienen und ein Eulchen?

Übrigens: Wusstet ihr, dass Hummeln vibrieren können? Und auch, warum sie das machen, wenn sie in eine Blüte fliegen? Ich habe es erst kürzlich in einem wundervollen Beitrag bei >> ARTE gelernt, „Naturwunder Gemüsegarten“. Sie schütteln so den Blütenstaub von der Blüte und können ihn dann an den Hinterbeinen „parken“. Toll, oder? 🙂

PS: Schon gesehen, es gibt eine neue Seite >> Mein GARTEN- UND NATUR-TAGEBUCH.

Weiterlesen "Hummel auf Futtersuche, …"

Von einer Hummel, einem Bläuling und Blütenmeere

Ja, ich bin’s schon wieder. Sorry. Aber ich muss euch schon wieder mit neuen Bildern belästigen. Ich hoffe, ihr mögt noch gucken?! 😉

Heute Nachmittag sind wir mal wieder eine etwas andere Runde, am Rande des Steinbachtals, gelaufen. Hach, war das schön. Hier sind die meisten Wiesen noch nicht gemäht und da überwiegend extensiv bewirtschaftet, sind sie auch recht bunt. So im Vorbeilaufen habe ich gesehen: Margeriten, Rot- und Weißklee, Wiesen-Platterbsen, Hahnenfuß, Kuckuckslichtnelken, Glockenblumen, Zottiger Klappertopf, Wiesen-Witwenblume, div. Gräser natürlich und noch einiges mehr.

Was mich besonders gefreut hat, dass ich die Feldhummel gut erwischt habe, beim Anflug auf die Hundsrosen-Blüte – Oder ist es eine Heckenrose? Ich bin mir nie ganz sicher, weil sie sich sehr ähnlich sind. – erwischt habe.

Und dieses Holunder-Blütenmeer. Der helle Wahnsinn, oder? Da konnte ich nicht widerstehen und habe mir ein paar Blüten mitgenommen und statt Nachmittags-Kuchen, gab es Holunderblüten-Dolden im Teigmantel gebacken. Legga 🙂

Das Tüpfelchen auf dem „i“ war der Bläuling, der so nett war und lange genug stillgehalten hat für ein Foto. Leider habe ich nicht herausgefunden, welcher Bläuling es genau ist. Ich dachte an den Alexis-Bläuling, aber sicher bin ich mir nicht. Auffällig fand ich, dass an der Ober- und Unterseite deutlich blau gefärbt war, das ist ja nicht bei allen Bläulingen der Fall.

Dazu noch ein paar grasende Rinder, Gespinst-Motten-Raupen und der Rote Hartriegel, der jetzt auch zu blühen beginnt … // Schönen Sonntag noch! 🙂

Weiterlesen "Von einer Hummel, einem Bläuling und Blütenmeere"