Wild. Grün. Bunt. Gedruckt.

Ja, ihr lest richtig. Wild. Grün. Bunt. gibt es seit heute auch gedruckt. Es ist zwar nur eine bescheidene Auswahl meiner vielen Naturfotos. – Da die Zeit drängte, habe ich die Bilder mehr oder weniger spontan ausgewählt. Denn alle Bilder der letzten 15 Jahre durchsehen, für das Fotobuch bearbeiten und arrangieren, das hätte ich nicht bis zur Deadline 5. Januar geschafft.

Ihr fragt euch vielleicht, wieso Deadline? Ich hatte einen Gutschein gewonnen und den wollte ich nicht verfallen lassen. Was die Qualität angeht, die ist wirklich mega! Allerdings hätte ich für das Buch auch einen stolzen Preis zahlen müssen: > 100 Euro.

Vielleicht habe ich ja im Laufe des Jahres mehr Zeit und mehr Geld ;-), dann überarbeite ich mein Wild-Grün-Bunt-Fotobuch noch einmal. Denn: Das eine oder andere Bild würde ich gerne austauschen. Ein paar Bilder sind etwas zu dunkel (weil unbearbeitet) und ein paar sind mit Logo, weil ich das Original auf die Schnelle nicht gefunden habe. Also nicht alles optimal. Ein paar Texte wären auch schön.

Na ja, … es ist dennoch ein ganz netter Querschnitt durch meine Bildersammlung geworden.

Und hier ist das Wild-Grün-Bunt-Werk als kleiner Videoclip >>

(Die Top-Qualität des Buchs konnte ich mit meinem alten Smartphone leider nicht wiedergeben. Sorry.)

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Meine 12 Bilder des Jahres 2022

Auch dieses Jahr habe ich wieder 12 Bilder ausgewählt. Für jeden Monat eines. 12 Bilder, die für mich das Jahr repräsentieren.

Januar: Eine gute Woche tiefster Winter. Februar: Der Frühling kündigt sich schon an. März. Das erste Bienenfutter. April: Die Sumpfdotterblumen blühen auf trockenen Wiesen. Mai: Hundsrosen und Holunder blühen extrem früh. Juni: Die Kirschen werden schon reif. Viele, viele leckere Früchte. Juli/August: Große Freude, Kaisermäntel. Viele Bläulinge. Überhaupt ein Mega-Falter-Jahr. September: Äpfel, Äpfel. Oktober: die Pilze sprießen, in großer Fülle. November: Es ist lange bunt und der Frühling ist schon fast zu erahnen. Dezember: Kleiner, aber seeeehr kalter Wintereinbruch (nur wenig Schnee, bis -10 Grad).

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Vogel des Jahres: Das Braunkehlchen

Vor einiger Zeit konnte man wieder den Vogel des Jahres wählen. Natürlich habe auch ich meine Stimme abgegeben und mich sehr gefreut, dass es das Braunkehlchen wurde. Denn: Auch meine Wahl. 🙂

Leider habe ich noch nie eines live erlebt. Wobei es durchaus einen passenden Lebensraum ganz in meiner Nähe gibt. Wie auch immer. Nächstes Jahr werde ich gezielt danach Ausschau halten, auch nach der Stimme, nach dem Zwitschern. Vielleicht habe ich ja Glück.

Falls nicht, muss meine Illustration genügen. Ist das nicht ein hübscher Vogel? Leider in Deutschland stark bedroht.

Einen Steckbrief findet ihr beim NABU >> Steckbrief Braunkehlchen.

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Und das Beste zum Schluss

Oder so. 😉 Ja, war wieder lange ruhig hier. Bilder gab es, wenn auch nicht sehr viele. Da nun aber Winter angesagt ist, habe ich die Herbstbilder vom Oktober übersprungen – reiche ich vielleicht noch nach – und habe dafür eine größere Serie Winterbilder mitgebracht.

Den Winter mag ich noch immer nicht. Daran wird sich auch nichts ändern. Aber es gab immerhin etwas Sonne, wenn auch gepaart mit eisigen Temperaturen. Brrrr …. Zum Fotografieren war es die letzten Tage jedoch ganz nett. 🙂

Ich hoffe, ihr mögt meine Motivauswahl und wünsche euch schon jetzt …

FROHE WEIHNACHTEN
UND EIN GUTES NEUES JAHR!

*****

Bunte Blätter. Ein bisschen Wald. Und eine Eiche.

Rund um den zugefrorenen Teich.

Blätter. Geeiste Wildfrüchte. Raueis.

Snoopie, der in luftiger Höhe „thront“. Ein dampfender Misthaufen. Sehr späte Kraniche. Eiskristalle. Und: Schnee-Pilze.

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Nebelmorgen

Hi, Ihr Lieben!

Da bin ich mal wieder und habe euch ein paar frische Bilder von heute Morgen mitgebracht. Ich liebe Nebel. Diese besondere Stimmung, vor allem am Morgen, wenn noch ein bisschen Sonne mit im Spiel ist, so wie heute. Wunderbar.

Nachdem ich die Bilder gerade noch mal in Ruhe betrachtet habe, habe ich drei ausgewählt, die mir besonders gut in Schwarz-Weiß gefallen haben …

… und zwei Bilder in Farbe.

Übrigens, in den letzten Tagen bei schönstem Sonnenschein hatte ich oft die Kamera dabei, auf unseren Gassi-Runden. Hagebutten, viele Pilze, kuh(l)e Rinder, ein Feuerfalter, Dahlien, bunte Blätter … Herbst eben. Es kommen in den nächsten Tagen noch mehr Bilder. Schaut einfach öfter mal vorbei, wenn ihr mögt. 🙂

Und, jetzt einen schönen Samstagabend bzw. einen sonnigen Sonntag!

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An einem Nachmittag im September

Als der Frühherbst noch sommerlich war. Bevor der lang ersehnte Regen kam.

Auch wenn die Bilder zum Teil gar nicht so arg nach Dürre aussehen, lasst euch nicht täuschen. Es war bzw. ist übelst. Inzwischen kamen zwar etliche Liter Regen runter und Wiesen und Äcker werden zusehends grüner. Jedoch für viele Bäume und Sträucher kam der Regen viel zu spät und auch noch immer zu wenig. In den Hecken und im Wald wird es noch mehr Lücken und abgestorbene Bäume geben. (Zum Dürresommer schreibe ich noch einen extra Beitrag.)

Trotzdem: Ich hoffe, euch gefallen meine Impressionen. 🙂

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Seltener Besucher: Eine Hornisse

Hi, ihr Lieben! Ja, ich weiß, ich habe mich schon wieder sehr rar gemacht. Ich hoffe, an einem der nächsten Wochenenden kann ich den einen oder anderen Beitrag schreiben. Fotos sind da. Themen. Lust zum Schreiben auch. Aber die Zeit. Wie immer …

Nun ja, ich wollte euch wenigstens mal schnell einen seltenen Gast zeigen. Eine Hornisse.

Vor ein paar Tagen hatte sie sich bei mir verirrt. Sie war etwas matt und kroch hin und her. Fast wäre ich sogar draufgetreten. Denn im Sommer – da war es zumindest noch gefühlt Sommer – bin ich ausschließlich barfuß unterwegs. Auch wie immer: Eilig rein und raus – Topfpflanzen gießen. Kein Blick nach unten.

Zum Glück habe ich meine Fellnase. Er hat aufgepasst und sie mir gezeigt. Natürlich habe ich ihn gleich wegbugsiert 😉 und mir die Flipflops angezogen. Smarty geholt und geknipst.

Es sind so wunderhübsche Tiere. Und in der Regel sehr friedlich. Und keineswegs aufdringlich, wie es Wespen meist sind. Apropos Wespen. Dieses Jahr verirren sich ständig welche bei mir in der Wohnung. Schon lange töte ich keine mehr, obwohl ich immer viel Angst vor ihnen hatte, weil ich heftig auf ihre Stiche reagiere. Aber ich habe mich inzwischen überwunden und einen tollen Trick wie man sie einfach fängt. (Und natürlich auch andere Brummer und Krabbler.)

Mit einer leeren Streichholzschachtel. Einfach warten, bis die Wespe sich irgendwo hinsetzt, dreiviertel geöffnete Streichholzschachtel darüber stülpen und zuschieben. Draußen die Schachtel einen Spalt öffnen und fliegen lassen. Ich habe jedes Mal das Gefühl, sie fliegen freudig auf und davon. Glücklich darüber, dass sie mit dem Leben davon gekommen sind. 🙂

PS: Hornissen sind gefährdet, also niemals töten! Hier gibt es mehr Infos zu den schönen Tieren >>

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Das war es mit dem Juli

Ja, es ist nach wie vor trocken, heiß, staubig, die Dürre schreitet voran. Es fühlt sich an wie 2018. Meine Aufzeichnungen bestätigen es. Im Grunde alles wie 2018. Das einzige was von der Hitze und der Trockenheit profitiert sind wieder die Wildblumen. Robust und sehr anpassungsfähig, wie man sieht. Worüber ich mich besonders gefreut habe, dass ich „meine“ >> Teufelsabbisse wieder gefunden habe. Sie erobern sich langsam aber sicher immer mehr Fläche. 🙂

Nun, die Kamera kommt momentan nur selten zum Einsatz. Es gibt ja kaum etwas (Spannendes) zum Fotografieren bzw. bei der Hitze die schwere Kamera schleppen, da fehlt mir die Motivation (Ausnahme > Kaisermantel).

Deshalb nur ein paar Schnappschüsse der letzten Tage – mit dem Smarty. Von links: Die einzige Stelle weit und breit, wo Teufelsabbiss wächst. 22-Punkt-Marienkäfer an meiner Apfelminze bei der Paarung, Mistbienen am Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Flockenblumen, verblühter Baldrian, die ersten reifen Brombeeren, aber auch dürre Sträucher in der Hecke, kuhle 😉 (Steppen-)Kühe, abgeerntete Getreidefelder, Heidenelken zwischen dürrem Gras, eine verirrte Sonnenblume, ein bisschen Grün im Büdinger Wald und der mehr als seltene Anblick von ein wenig Wasser.

Was sonst noch blüht: Glockenblumen, Wiesen-Platterbsen, Labkräuter, Schafgarbe und Rainfarn. Das ist es im Wesentlichen.

Wer mag, liest meine Notizen im Grün-Bunten Tagebuch >>

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Sommerglück: Flatterhafte Naturschönheiten

Kürzlich berichtete ich ja über mein Glück, zum zweiten Mal einen >> Kaisermantel entdeckt zu haben. Und, was soll ich sagen, einige Tage später, am Waldrand, eine Strecke, die wir schon sehr lange nicht mehr gelaufen sind, war nicht nur ein Kaisermantel, sondern gleich ein ganzer Trupp am Attich (od: Zwerg-Holunder). Natürlich hatte ich mal wieder keine Kamera dabei und die meisten Smarty-Bilder sind unscharf geworden. Weil die Flattermänner einfach zu flatterhaft waren und gleich Reißaus genommen haben, sobald ich mich auch nur ein paar Zentimeter genähert habe bzw. mein Schwarzer die Schnauze dazwischen geschoben hat. 😉

Einige, weitere Tage später, ich konnte mein kleines großes Glück kaum fassen, an einer anderen Stelle, auch am Waldrand, war das ein Gewusel in Orange. So was habe ich noch nicht erlebt. Natürlich wieder keine Kamera dabei, denn ich hätte im Traum nicht damit gerechnet, dass ich ein weiteres Mal Glück haben könnte in Sachen Kaisermantel. Dennoch, ein paar Handyfotos wurden gar nicht mal so schlecht. Aber damit wollte ich mich nicht zufriedengeben.

Also sind wir am nächsten Tag zur gleichen Stelle gelaufen – mit Kamera! Wie bestellt, als hätten sie auf mich gewartet, acht, neun oder mehr Kaisermäntel flatterten von Großer Klette zu Großer Klette. Welch‘ ein schöner Moment. Eigentlich viele schöne Momente. 🙂 Die besten/schönsten Bilder habe ich herausgesucht. Und, was sagt ihr? Toll, oder?

Netterweise hat dann auch ein Großes Ochsenauge stillgehalten und ich habe noch ein paar Schnappschüsse von unserer Runde mitgebracht, plus ein Bonus-Pic: 😉 Ein >> Bluthänfling auf Nachbars Dach (leider nur klitzeklein, weil zu weit entfernt).

Es ist dieses Jahr ein unglaublich gutes Falter-Jahr. Das bestätigen mir auch andere Naturfreunde aus anderen Ecken Deutschlands. Die trockene Wärme/Hitze scheint sie im wahrsten Sinne des Wortes zu beflügeln (>> s. auch 2018). Viele Bläulinge, Kohlweißlinge, Zitronenfalter, Distelfalter habe ich zudem gesehen. Sogar ein >> Weißes C und einen Admiral.

Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, denn Faltern und allen anderen Insekten geht es nicht gut. Zu viel zerstörter Lebensraum, Umweltgifte, Monokulturen … Die Bestände sind dramatisch geschrumpft. :-/

Und, die anhaltende Dürre und Hitze lässt weitere Bäume (besonders Wildkirschen) absterben, das Getreide ist (oft) notreif, der Mais vertrocknet, die Wiesen sehen schon wieder eher wie die afrikanische Steppe aus …

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