Der Frühling lockt …

… zumindest haben wir jetzt wieder Lust uns gerne draußen aufzuhalten. Fürs Wochenende sind 16 Grad bei uns angekündigt. Irre. Noch vor einer Woche war es bitterkalt und winterlich weiß … Da es noch keine aktuellen, neuen Fotos gibt: eine Illustration (ja, der „Willi“ stand Pate für das Bienchen, habt ihr richtig erkannt 😉 ) […]

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Wildbienen brauchen unsere Hilfe – helft mit!

Vor ein paar Tagen flatterte mir ein Mailing vom DUH ins Haus mit einem schönen Leporello „Hilfe für Wildbienen & Co. – Tipps & Infos“.

Das brachte mich auf die Idee auch mal wieder auf die kleinen Brummer aufmerksam zu machen. Helft den Wildbienen (und anderen Insekten), das geht ganz einfach und sogar auf dem Balkon- oder im Terrassengarten kann man einiges für sie tun.

Zuerst ein paar Fakten: Lt. DUH gibt ca. 560 >> Wildbienenarten in Deutschland. Sie sind komplett „besonders geschützt“. Übrigens: Wusstet ihr, dass sie zu den Hummeln gehören und leider mehr als 50 Prozent dieser Arten als gefährdet eingestuft sind? – Hier noch ein Link für >> mehr Infos zu unseren heimischen Wildbienen.

Klatschmohn, Kornblumen am Ackerrand, wildgruenbunt.wordpress.com

Was Ihnen schadet? Vor allem Monokultur und die Tatsache, das Wildblumen wie Kornblume, Klatschmohn & Co. „weggespritzt“ werden. Das hat üble Folgen nicht nur für Wildbienen. Umso mehr freue ich mich, wenn ich hier und da Getreidefelder entdecke, wo noch Wildblumen wachsen dürfen. Oder wenigstens auf einem Randstreifen ringsum die Felder.

Die zunehmende Bedeutung unserer Gärten: Was können wir tun?

  1. Pflanzt einfache statt gefüllte Blütenpflanzen in eure Gärten, damit die Bienen Nahrung finden. Besonders gut für Wildbienen sind u.a. Rainfarn, Ziestarten, Fetthenne, Hauswurz. Hummeln stehen auf Rittersporn, Fingerhut, Salbei. Tagfalter fahren auf Kornrade, Licht- und andere Nelken ab. Und Nachtfalter mögen Seifenkraut, Zaunwinde, Nachtkerze & Co.
  2. Habt ihr einen Rasen? Lasst einfach einen Streifen am Rand ungemäht oder legt ihn gezielt als Wildblumenstreifen/-rasen an. Mäht ihn erst, wenn die Blumen ihren reifen Samen abgeworfen haben.
  3. Lasst eure Kräuter blühen, sie sind wahre Insektenmagneten. Salbei, Rosmarin, Minze, Melisse, Fenchel, Dill, Majoran, Thymian, Oregano, Petersilie, Liebstöckel u.v.m.
  4. Auch Gemüse solltet ihr ruhig mal blühen lassen, sofern ihr den Platz nicht benötigt. Ihr werdet zudem erstaunt sein, wie hübsch manches Gemüse blühend aussieht.
  5. Lasst abgeerntete Beete nicht offen liegen, sät Gründung, z.B. Bienenfreund oder auch Borretsch, der zudem mit seinen langen Pfahlwurzeln den Boden gut lockert.
  6. Soll z.B. eine Hecke euren Garten vor neugierigen Blicken schützen, wählt heimische Sträucher, die Nahrung bieten. Das kann Wildobst wie die Schlehe sein, aber auch die Blüten der Johannis- und anderen Beeren oder Kletterpflanzen wie WilderWein und Efeu sind bei den Bienen beliebt.
  7. Nisthilfen anbieten. Tipps und Anregungen findet ihr z. B. hier >>
  8. Verzichtet möglichst auf (invasive) Neophyten. Statt Lupinen pflanzt lieber Himmelsleiter, Eisenhut oder Rittersporn. Oder statt Sommerflieder, besser Blaue Säckelblume oder Bartblume. Statt dem sehr invasiven Kirschlorbeer besser den Gewöhnlichen Liguster.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, sofern nicht schon geschehen, macht eure Gärten, Terrassen und Balkone (Wild-)bienenfreundlich und erfreut euch an dem Gesumm und Gebrumm. Selbst ein Balkonkasten mit Wildbienen-Blumen hilft schon!

Last but not least noch zwei Tipps:

Linktipp:  >> Bienenfreundliche Pflanzen
Buchtipp:  >> Wildpflanzen für Töpfe

PS: Ich werde dieses Jahr noch etwas mehr Platz für Wildblumen schaffen, sprich noch einen Kasten oder Topf mit Futterpflanzen, mit wilden Schönheiten, bestücken und auch ein Wildbienen-Hotel basteln, vielleicht mögen ja welche bei mir einziehen. 🙂

Nachtrag: In meinem Blog gibt es noch weitere Beiträge rumd ums Thema „Wildbienen“ >> (einfach weiter scrollen)

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Typische Gartenpflanzen und deren Bedeutung als Bienenweide

Über die Bedeutung und die Wichtigkeit des Bienenschutzes habe ich ja schon berichtet. Was jeder tun kann, damit die Bienen/Wildbienen und auch andere bestäubende Insekten genügend Nahrung finden und damit auch einen Großteil unserer Nahrung sichern!

Heute möchte ich einen kleinen Überblick geben, welche typischen Gartenpflanzen – neben (vor allem) heimischen Wildblumen – auch als gute oder sogar sehr gute Bienenweide taugen. Die Liste ist keinswegs vollständig, aber ich denke die meisten in typischen deutschen Gärten vertretenen Blumen und Pflanzen sind dabei.

Typische Gartenpflanzen als bienenweide

Von nur geringem Wert sind dagegen zum Beispiel: Begonie, Zinie, Fuchsie, Geranien, Purpurglöckchen, Stiefmütterchen. So sollten von diesen, wenn auch hübschen Blumen so wenig wie möglichim Garten gepflanzt werden, zumindest, wenn man einen Beitrag zum Bienenschutz leisten will.

Wie ihr euch sicher denken könnt, wöchentlich gemähte Wiesen/Rasen, reine Gemüsegärten haben so gut wie keinen Wert für Bienen. Also am besten die Bepflanzung schön bunt mischen, von allem etwas und zu einem großen Teil wilde/heimische Blumen pflanzen, wenn möglich. VIELFALT ist in jeder Hinsicht Trumpf! 🙂

Und zum Schluss noch zwei Tipps: Lesetipp, mein Beitrag „Wildstauden für den Garten“ |  Film-Tipp „More than Honey“

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Ostereier natürlich dekorieren

Eine schöne Idee, wie man Ostereier ganz natürlich dekoriert livingathome.de Ich persönlich nehme am liebsten Wild- kräuterblätter bzw. Wildblumen für das „Batiken„. Sehr gut eigenen sich beispiels- weise die Blätter von Schafgarbe, Giersch, Wiesenkerbel, Gunder- mann und die Blüten der ersten Gänse- blümchen machen sich ebenfalls gut. Statt mit Ostereier- farben, wie im Link beschrieben, zu […]

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Mit allen Sinnen erleben

Dass ich so oft wie möglich und gerne mit meiner Kamera durch Feld und Flur streife, dürfte aufgefallen sein ;-). Bilder sprechen den Menschen in der Regel am meisten an. Denn der Mensch ist ein visuelles „Tier“ aber auch unsere anderen Sinne werden von Wildblumen (natürlich nicht nur diese ;-)) angesprochen. Da wäre die Nase, […]

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