Spätsommermorgen. Im ehemaligen Wald.

Vor ein paar Tagen. Morgens. Bei strahlendem Sonnenschein. Der Herbst klopft deutlich sichtbar an die Türe und möchte wohl hereingelassen werden …

Der Holunder reift. Langsam. Und sehr unterschiedlich. Nur an vollsonnigen Stellen ist er bereits gut, leider meist unerreichbar hoch … Also gedulde mich noch ein wenig und hoffe, es klappt dieses Jahr endlich mal wieder mit dem Sammeln für leckeren Holunder-Gelee!

Brombeeren gibt es massig und habe schon über zwei Kilogramm gesammelt und zu Konfitüre verarbeitet bzw. Kuchen (Scones & eine Torta Nua).

Was mich sehr verwundert hat, dass vor ein paar Tagen in dem >> „Kein“-Wald einzelne der verbliebenen Fichten gefällt wurden, die gesund waren (soweit ich es erkennen konnte) und sicher zehn oder mehr Wildkirschen. Sehr merkwürdig. Was das wohl soll? Übrigens die gepflanzten Buchen und Eichen sind komplett von Disteln überwachsen, ob die Bäumchen noch leben? Ich bin gespannt.

Auf den Rodungsflächen machen sich nicht nur Disteln breit – worüber sich zahllose Insekten gefreut haben -, auch etliche andere Wildblumen haben sich eingefunden. Leider auch Neophyten wie die Kanadische Goldrute und das Drüsige Springkraut. Auch, wenn sie hier nicht heimisch sind, sie bieten immerhin einigen Insekten Nahrung. Ein kleiner Trost.

Gefreut habe ich mich über die Weiße Lichtnelke, die ich hier am Waldrand zum ersten Mal entdeckt habe. Kenne aber ein paar andere Stellen wo es sich gut etabliert hat und eine abgeblühte Große Königskerze (ohne Foto).

PS: Ich sehe gerade, dies war übrigens mein sechshunderteinster (in Zahlen: 601!) Beitrag. Wahnsinn, was sich so in elf Jahren angesammelt hat. 🙂

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Neu entdeckt: Riesenboviste

Wahrlich spannend zurzeit, ich entdecke fast jeden Tag etwas Neues. 🙂 Gerade eben, obwohl ich dort schon öfter entlang gelaufen bin, erst vor kurzem sogar, als ich die vermeintliche >> Pfeilkresse entdeckt habe (die jetzt leider abgemäht ist 😦 ), heute zum ersten Mal entdeckt:

Drei Riesenboviste!

Obwohl, wäre der Randstreifen (was mehr als überflüssig und ärgerlich ist) nicht gerade gemäht worden, hätte ich die drei Exemplare wohl gar nicht entdeckt. Dass es ein Pilz sein muss, war mir gleich klar, da ich mich mit Pilzen jedoch nur sehr laienhaft auskenne und so ein Riesending noch nie zuvor gesehen habe, „befragte“ gleich Google lens. Es besteht kein Zweifel, er ist es …

Zwei Exemplare dürften einen Durchmesser von ca. 20-25 cm haben, ein kleinerer einige Meter weiter auf der anderen Seite des Weges ca. 15 cm.

Wikipedia schreibt dazu:

„Der Riesenbovist wird im Durchmesser etwa 10–50 cm groß, ist rundlich und ohne Stiel. Die Haut ist glatt und lederartig. Die Farbe ist jung weißlich, dann grün-gelblich und alt durch die Sporen olivbraun oder rotbraun bis dunkelbraun. Die Fruchtmasse ist anfangs ebenfalls weiß und wird während der Reifung olivbraun und pulverig. Reifere Pilze riechen unangenehm harnartig. Vereinzelt wurden Exemplare mit 60 cm Durchmesser und einem Gewicht von 11,5 kg gemeldet. Riesenboviste wachsen von Juni bis September vornehmlich auf Wiesen, Weiden und lichten Wäldern …“ >> weiterlesen

Meine drei Fundstücke wachsen am Waldrand (auf einer ehemaligen Müllkippe – die aber sicher schon 40 Jahre oder länger geschlossen und von Bäumen, der Waldrand eben, überwachsen ist).

Klasse, oder?!

Jung kann man den Pilz wohl sogar essen. Roh verzehrt, ist er für Säugetiere jedoch giftig. Und: Er enthält ein Antikrebsmittel: Calvacin. Interessant.

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Frisches MaiGrün …

Es wird. Es wird. Oder? War’s das jetzt endlich mit dem Winter? Ich hoffe es! Denn heute Morgen war Feld und Flur schon wieder leicht mit Raureif überzogen. Dennoch: Der Natur scheint es recht egal zu sein, es ist Zeit und alles wächst und gedeiht prächtig. Die kalten Nächte beeindrucken sie offenbar kaum, denn die […]

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Blütenreicher Wegesrand

Meist nicht beachtet, Wildblumen am Wegesrand. Auch wenn noch immer „gespritzt“ wird, mir fällt auf, dass an den Weg- und Ackerrändern die Natur ihren Platz allmählich wieder zurückerobert und so blüht es schön bunt durcheinander an den Feldrändern. Vor allem eine Taubnessel-Art in violett ist aktuell stark vetreten. Dazu gesellen sich: vereinzelt Löwenzahn, Distel(rosetten), Ackerkamille […]

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Frohe Ostern!

Gestern war das Wetter unerwarteter Weise recht fein und ich konnte wieder einige schöne Aufnahmen von unserer allmählich immer grüner werdenden Landschaft machen. Dabei entstand auch diese Aufnahme am Waldrand (Buschwindröschen) …

Ich wünsche euch allen, und ganz besonders meinen treuen Followern :-), ein entspanntes, schönes Osterfest!

PS: Vielerorts werden ja an Ostern Osterfeuer entzündet, denkt bitte an die Tiere, die sich im Reisighaufen verbergen können, dazu mein Linktipp >>

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