Von Spinnen und Faltern

… die sich bei mir auf der Terrasse und sogar in der Wohnung wohlfühlen.

Es lohnt sich immer, mal genauer hinzusehen, was zwischen den Töpfen und Pflanzen so kreucht und fleucht. Nicht nur Bienen, Hummeln, Käfer & Co., sondern besonders jetzt im Herbst, kann man gut Spinnen beobachten, selbst direkt vor der Haustür.

So habe ich drei Spinnenarten entdeckt. Die Gemeine Baldachinspinne, eine Radnetzspinne (keine Kreuzspinne, da bin ich mir ziemlich sicher – obwohl, davon auch einige bei mir wohnen) und der Große Asseljäger, der lt. „Wiki“ in Mitteleuropa durchaus verbreitet ist, aber eher selten vorkommt. Er wohnte übrigens unter dem Kasten mit dem Basilikum, wo sich auch Asseln aufhielten, offenbar war er (oder sie) gerade satt. 😉

Und vor ein paar Tagen (ver)schlief ein Buchsbaumzünsler fast den ganzen Vormittag an meinem Wohnzimmerfenster – hatte wohl eine harte Nacht. 😉 Abends war ich dann sehr umschwärmt. 😉 Eine Gammaeule schwirrte mir um den Kopf. Ich wollte sie fangen und nach draußen befördern, was mir jedoch nicht gelang. Ich entdeckte sie am nächsten Morgen im Flur an der Wand. Mit Glas und Pappe bewaffnet ließ sie sich dieses Mal einfangen und an die frische Luft setzen.

Nicht vergessen will ich die Spinne, die meinte, mein Küchenfenster wäre ein idealer Ort für ihre Nachkommen. Es tat mir richtig leid, aber in der Wohnung möchte ich keine Spinnen-Kolonie und habe die Spinne samt Kinderstuben-Gespinst, so gut es ging, entfernt und auch an die frische Luft gesetzt. Sorry, Spinne, aber das war einfach kein Ort für deinen Nachwuchs. 😉 (Das Foto finde ich gerade nicht, wird nachgereicht.)

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Aus dem Reich der kleinen Krabbler

Findet ihr Insekten auch so spannend? Früher habe ich mich damit nicht näher befasst. Konnte zwar einige Hummeln, Falter und Bienen benennen, aber das war es dann auch.

Inzwischen bin ich regelrecht vom Insektenfieber befallen 😉 „Oh, was ist denn das für ein Käfer?“ Oder: „Ist das eine Wanze?“. So in der Art, entfährt es mir immer öfter. Und heute möchte ich euch ein paar der in den letzten Tagen entdecken „Kerls“ zeigen. Nicht bei allen bin ich mit der Bestimmung sicher. Aber die bekannteren Schwebfliegen erkenne ich inzwischen sicher, wie die > Hainschwebfliege, die ich vorhin entdeckt habe …

Was ich wirklich entzückend finde, dass die Schwebfliegen in der Regel hübsch stillhalten und ich sie in aller Ruhe fotografieren kann. Hummeln und (Wild-)Bienen machen es mir da deutlich schwerer, auch Falter sind bekanntermaßen sehr flatterhaft 😉

Was ich sonst noch entdeckt habe, steht dann jeweils beim Bild (ihr wisst schon, einfach klicken und blättern).

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