Rosarot am Waldrand: Rote Taubnesseln

Heute Morgen unterwegs, am Waldrand bzw. genauer gesagt am ehemaligen Waldrand, denn einen Wald (Fichten-Monokultur) gibt es bis auf ein paar kleine Baum-Gruppen nicht mehr (dazu später in einem weiteren Beitrag mehr).

Bei schönstem Morgenlicht habe ich diese kleine Serie „Rote Taubnesseln“ geschossen …

Obwohl es wirklich schlimm ringsum aussieht, alles kahl, verwüstet, nichts als Baumstümpfe, so heben sich die Taubnesseln vor diesem Hintergrund besonders schön ab. Irgendwie eine Art morbider Charme. Oder: Ein „Lost Place“ der anderen Art … oder was meint ihr?

Gundermann kriecht an einigen Stellen zwischen den Taubnesseln …

… Scharbockskraut, Kratzdisteln, Lupinen und ein paar andere Wildblumen und -kräuter habe ich ebenfalls entdeckt.

Am Wegrand und auf einigen Wiesen in der Nähe das hübsche Wiesenschaumkraut, die durch Gartenabfälle (in der Hecke) heimisch gewordenen Traubenhyazinthen, eine verirrte Feder, die auf einem Grashalm gelandet ist und ein Ahorn der mit einer Wildkirsche flirtet 😉 … Endlich ist es Frühling. Yeah!

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April, April, der macht was er will

Ja, der April wird seinem Image dieses Jahr mehr als gerecht. Letzte Woche ein paar Tage Sommer – wunderbar – und dann kam der Winter leider wieder zurück. Danach zwei Tage mäßig warm und jetzt ist es wieder nass-kalt und auch Schnee könnte sich noch ein weiteres Mal breit machen… Der Frühling tut sich wirklich sehr schwer dieses Jahr. Entsprechend zurück ist auch die Natur. Letztes Jahr sah das ganz anders aus >>

Wie auch immer, ein paar Schnappschüsse habe ich euch wieder mitgebracht.

(von links: Scharbockskraut, „ausgesetzte“ Gartenblumen: Kleines Immergrün, Osterglocken (Teté a Teté), Hyazinthe und eine weitere Osterglocke in Creme. Kleiner Elf beim Schneebaden 😉 auf meiner Terrasse und der kleine April-Winter …)

April. Wetterkapriolen 2021 …
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Kleiner Waldspaziergang

Ganz frisch. Ein paar Impressionen von unserem heutigen Waldspaziergang. Wir waren Waldbaden, wie man das ja heute gerne nennt 😉

Eine Strecke, die wir schon ewig nicht mehr gelaufen sind, weil: entweder waren die Waldarbeiter zugange, der Weg war völlig zugewachsen, der Ein- bzw. Ausgang mit Holz versperrt … Aber heute, haben wir die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und prompt eine paar neue Pflanzen entdeckt, die ich zwar kenne, aber hier noch nicht gesehen habe. Vielleicht einfach nur übersehen? Der Huflattich und das Wald-Bingelkraut.

Welch ein Unterschied, zu den Runden durch Feld und Wiesen. Die Luft, der Duft nach Moos, feuchter Erde, (modriges) Holz. Nicht so warm (heute fast schon wieder zu warm zum Laufen: 22 Grad!). Und das Gezwitscher. Stundenlang könnte ich den Vogelkonzerten lauschen. Kein Vergleich zu dem Gezwitscher außerhalb. Ach ja, du lieber Wald. Du schaffst es, mich immer wieder zu verzaubern.

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Frühling …

… im Topfgarten. Endlich können wir das Thema Winter so richtig abhaken. Zwar gab es gestern Morgen noch einmal leichten Bodenfrost und natürlich kann es immer noch mal welchen geben bis zu den Eisheiligen, auch Schnee ist nicht völlig ausgeschlossen. Aber die Natur zeigt endlich einen Hauch von Frühling – auch hier in der östlichen […]

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