Selbstaussaat im Topf: Schlafmohn

Auch so etwas passiert, wenn man die >> Natur machen lässt. Dann siedeln sich auch solche eigentlich verbotenen (zumindest diese gewissen 😉 Sorten) Gäste im (Topf-)Garten an: Der Schlafmohn.

Schlafmohn (Papaver somniferum) wird schon seit mehreren tausend Jahren kultiviert. Ursprünglich kommt er aus dem Mittelmeerraum. Man kann also sagen, dass der Schlafmohn eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt ist. – Er ist übrigens „Giftpflanze“ des Jahres 2021! – Wer ihn in größerem Stil anbauen möchte, muss es genehmigen lassen. Gegen meine zwei Pflanzen wird sicher niemand etwas haben. 🙂

Es gibt zum Beispiel in Hessen ein Anbaugebiet zur Backmohn-Gewinnung (das sind extra morphinarme Sorten). Der Ort fällt mir aber gerade nicht ein. In Österreich wird er sogar im größeren Stil angebaut, was ich super finde, denn ich liebe Mohnkuchen in allen Variationen und so ist der Nachschub sichergestellt 😉

PS: Leider wird der Saft auch noch immer in Afghanistan und einigen anderen Ländern in Zentralasien zur Opium-Gewinnung angebaut. Das ist weniger schön.

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High Noon im Topfgarten

Wie ihr wisst, ist ja heute der >> Insektensommer gestartet. Da ich nicht weiß, ob ich nächste Woche Zeit habe, habe ich mich heute in die Mittagssonne gewagt und natürlich nicht lange ausgehalten – bei 33 Grad im Schatten 😉 … möchte nicht wissen wie viel Grad es in der Sonne waren.

Aber ich habe dennoch einige Fotos geschossen und sogar ein paar Hummeln und Bienen am Roten Sonnenhut „einfangen“ können. Am Bohnenkraut waren ein paar Schwebfliegen und eine winzig kleine Wildbiene. Leider waren beide zu schnell und die Fotos sind völlig unscharf. Am Zitronenstrauch tummelten sich ebenfalls ein paar Hummeln.

Was mir schon seit Tagen auffällt, dass am Sommer-/Schmetterlingsflieder (meiner Vermieterin) kaum Insekten zu sehen sind. Weder Falter noch andere Sechsbeiner. Sehr seltsam, sonst war dort immer viel los und ich konnte vor ein paar Jahren sogar ein >> Taubenschwänzchen fotografieren.

In meinem Wildblumentopf blühen bisher nur ein rosafarbener Mohn, eine winzig kleine Kornblume, weiße Färber-Hundskamille. So ist meine Ausbeute eher mager ausgefallen. Dafür waren gestern viele >> Falter am Sonnenhut.

Ups, fast vergessen: Einen klitzekleinen Achtbeiner habe ich auch entdeckt – am Sonnenhut.

Und, jetzt wünsche ich euch allen ein wunderbares, heiteres Sommerwochenende! 🙂

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Ein letzter Gruß …

… aus meinem Terrassengarten.

Ich habe lange hin und her überlegt, Themen, Bilder, Ideen hätte ich genug. Dennoch: Dies wird mein letzter Beitrag sein. Mir fehlt einfach die Zeit und auch irgendwie die Motivation, meine „Wilden Schönheiten“ weiter zu führen. Der Blog wird bestehen bleiben, da sich trotz der wenigen Posts in den letzten Monaten immer noch recht viele hier her „verirren“.

Ich sage dann mal Tschüss, Ciao und vielleicht liest/trifft man sich anderswo. Mein Kritzelbilder-Blog bleibt vorerst (obwohl er auch recht verwaist ist …) und wer mag, kommt einfach zu meiner Facebook-Gruppe „Ökologisch Gärtnern“. Ist zwar nicht ganz das Thema der „Wilden Schönheiten“, aber vielleicht gefällt es euch auch dort, wie inzwischen über 4.000 (!) Mitgliedern.

Herzliche Sommergrüße,
Eure Heidrun

PS: Und wer weiß, vielleicht reanimiere ich den Blog ja auch irgendwann wieder … Man soll ja nie nie sagen, oder so 😉

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Der Klatschmohn: Blume des Jahres 2017

Als ich las, dass der Klatschmohn dieses Jahr die Ehre hat und zur Blume des Jahres gekürt wurde, da musste ich auch etwas dazu schreiben und ein paar Bilder hochladen. Ich liebe Klatschmohn und auch andere Mohnarten, wie ihr in meinem Beitrag >> „Leuchtend Rot: Der Klatschmohn“ nachlesen könnt.

Wirklich Neues kann ich zwar nicht berichten, aber ich war in meinem Archiv stöbern und habe noch ein paar frische Bilder (bis auf zwei, die ich hier schon einmal gezeigt habe) gefunden. Wobei der Mohn an der Hauswand eine gefüllte Zuchtform ist und der ebenfalls satt rosafarbene ein Schlafmohn sein dürfte. Er wuchs im Sommer an einer Böschung oberhalb unseres kleinen Wolfsbachs als Solitär.

Falls ihr noch keinen Klatschmohn bei euch im Garten oder Balkon bzw. Terrasse habt, dann wird es aber höchste Zeit. Am besten schon jetzt Samen besorgen. 😉 Zumal diese zarte Wilde Schönheit nicht nur etwas für’s Auge ist, ihr tut Bienen und anderen Insekten damit wirklich etwas Gutes.

PS: Lest auch gerne den Beitrag zur Blume des Jahres beim NABU bzw. der Loki-Schmidt-Stiftung >>

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Leuchtend Rot: Klatschmohn

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber hatte ich schon mal erwähnt, dass ich vergessen hatte in meinen Wildblumenkasten den im letzten Jahr gesammelten Mohnsamen zu säen? Na, egal. So war’s. Es war sicher schon Ende Mai oder sogar noch später. Da es überwiegend schön warm war und ich meinen „wilden“ Blumenkasten immer feucht gehalten […]

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Digital Art: Wild und bunt

Ein Faible für die schönen Wilden habe ich nicht nur in Form von Fotografien,  sondern nutze sie auch gerne als Inspirationsquelle für meine Arbeit. Dazu kommen die kulinarischen Genüsse, die sie bieten und die vielen wissenswerten Hintergründe. Und dann wären da noch meine digitalen Kunstwerke, wovon ich Euch heute ein paar ausgewählte Motive zeigen möchte […]

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