Abschied

Heute habe ich mich entschlossen meinen Blog „WildGruenBunt“ im Jubiläumsjahr (10 Jahre Wilde Schönheiten) zu schließen. Er wird zwar weiterhin sichtbar bleiben, aber es wird keine neuen Beiträge mehr geben.

Zum Abschied eines meiner Highlights der letzten Tage: Die Hornissen-Schwebfliege am Roten Sonnenhut …

Ein paar Worte dazu, warum ich diesen Entschluss gefasst habe: Seit dem Frühjahr, bedingt durch Corona, hatte ich mehr Zeit und auch (wieder) Spaß daran, meinen Blog „Wildeschoenheiten“ neu zu beleben. Etwa zur gleichen Zeit ging es los mit den „Schmuddel“-Werbeanzeigen in den Beiträgen und ich wurde deswegen von Facebook & Co. geblockt, sprich ich konnte keinen Link mehr zu meinem Blog setzen …

Obwohl dadurch die Zugriffszahlen um etwa 20 Prozent zurückgingen, kann ich sagen, dass sie immer noch sehr gut waren. Zwar gab es stets nur wenige Likes, aber auf Pinterest wurden viele meiner Beiträge oft geklickt und gepinnt. So kam z. B. mein Beitrag > „Kapuzinerkresse“ bis heute auf fast 85.000 Besuche! Daran wollte ich mit den neuen Beiträgen anknüpfen. – Dass nicht jeder Beitrag so einschlägt, ist klar! Aber Frau muss ja Ziele haben 😉

Leider wurde nicht mal annähernd etwas daraus. Zum einen sind wg. der Umbenennung in „WildGruenBunt“ (um die Schmuddel-Anzeigen loszuwerden, ein kostenpflichtiger Blog kam nicht in Frage) die Page Impressions und Interaktionen eingebrochen – was natürlich zu erwarten war – aber die Reichweite hat sich auch nach über zwei Monaten nicht im geringsten positiv entwickelt.

Es gibt zwei, drei Beiträge die halbwegs passable Zugriffszahlen haben, aber ansonsten „Tote Hose“. An vielen Tagen kein einziger Besucher! Dass es so einbrechen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Selbst zu meinen Anfangszeiten vor 10 Jahren sah es besser aus. Zumal ich ja sehr aktiv war, geteilt habe usw. Woran auch immer es genau liegt, ich habe einfach keine Lust mehr, meine Zeit für eine Handvoll Leser zu „vergeuden“. Sorry.

Deshalb ist nun Schluss.

Allen, die mir gefolgt sind, meine Beiträge gerne gelesen haben und hoffentlich auch Interessantes gefunden haben: HERZLICHEN DANK!

Bye, Bye und vielleicht liest, sieht, trifft man sich irgendwo anders. Wer weiß …

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High Noon im Topfgarten

Wie ihr wisst, ist ja heute der >> Insektensommer gestartet. Da ich nicht weiß, ob ich nächste Woche Zeit habe, habe ich mich heute in die Mittagssonne gewagt und natürlich nicht lange ausgehalten – bei 33 Grad im Schatten 😉 … möchte nicht wissen wie viel Grad es in der Sonne waren.

Aber ich habe dennoch einige Fotos geschossen und sogar ein paar Hummeln und Bienen am Roten Sonnenhut „einfangen“ können. Am Bohnenkraut waren ein paar Schwebfliegen und eine winzig kleine Wildbiene. Leider waren beide zu schnell und die Fotos sind völlig unscharf. Am Zitronenstrauch tummelten sich ebenfalls ein paar Hummeln.

Was mir schon seit Tagen auffällt, dass am Sommer-/Schmetterlingsflieder (meiner Vermieterin) kaum Insekten zu sehen sind. Weder Falter noch andere Sechsbeiner. Sehr seltsam, sonst war dort immer viel los und ich konnte vor ein paar Jahren sogar ein >> Taubenschwänzchen fotografieren.

In meinem Wildblumentopf blühen bisher nur ein rosafarbener Mohn, eine winzig kleine Kornblume, weiße Färber-Hundskamille. So ist meine Ausbeute eher mager ausgefallen. Dafür waren gestern viele >> Falter am Sonnenhut.

Ups, fast vergessen: Einen klitzekleinen Achtbeiner habe ich auch entdeckt – am Sonnenhut.

Und, jetzt wünsche ich euch allen ein wunderbares, heiteres Sommerwochenende! 🙂

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Der Rote Sonnenhut

Heute mache ich mal (wieder) eine Ausnahme und stelle eine Staude vor, die nicht in Mitteleuropa/Deutschland heimisch ist, der Rote Sonnenhut. Warum? Weil ich ihn einfach sehr mag, er bei vielen Insekten sehr beliebt ist und meine Topfpflanze dieses Jahr besonders üppig blüht. Vorhin habe ich 29! Blüten/Knospen gezählt (incl. der einen, die Sonntag durch den Gewittersturm abgeknickt ist).

Roter Sonnenhut-und-Biene
Roter Sonnenhut mit Wildbiene

Zwar hat mein Sonnenhut dieses Jahr etwas mit einer Pilz- oder Viruserkranung zu kämpfen (was genau es ist, habe ich noch nicht recherchiert), dennoch blüht er so üppig. Einfach wunderbar. Die ersten Blüten geben allmählich das Insektenfutter (Pollen) frei und so konnte ich bereits die ersten Hummeln, Bienen und Schwebfliegen beobachten. Auch Schmetterlinge mögen ihn.

Mein Sonnenhut wächst in einem Tontopf von ca. 26 cm Innen-Durchmesser. Fast schon wieder zu klein, ich hatte ihn erst letztes Jahr umgetopft, denn er ist ziemlich durchwurzelt. Also wird er nächstes Frühjahr erneut einen größeren Topf bekommen 🙂

Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea), manchmal auch Purpursonnenhut genannt, stammt aus Nordamerika, wird ca. 80 cm bis 1,20 m hoch. Manchmal auch noch höher (zumindest ausgepflanzt im Garten), er ist recht anspruchslos in der Pflege. Am liebsten hat er volle Sonne (sagt ja schon der Name 😉 ) aber auch Halbschatten ist noch o.k. – wie bei mir. Allerdings ist er mit der Blüte dann später dran. Aber das macht nichts, da momentan bei mir fast nichts anderes blüht. (Der Ziest ist fertig und die Wildblumen fangen gerade erst an, da ich zu spät gesät hatte).

An sehr heißen Tagen braucht die Staude einiges an Wasser (im Topf). Aber Achtung: Keine Staunässe, die Erde sollte durchlässig sein, sonst ist er bald hinüber! Sonnenhungrig aber auch sehr durstig, ein bisschen wie Tomaten – das bringt mich auf die Idee, dass man die beiden sicher gut Vergesellschaften könnte. Der Sonnenhut ist sehr frostsicher, hält auch tiefste Minusgrade aus. Ihr müsst euch also keine Gedanken machen, ob und wie er durch den Winter kommt. Ich schiebe den Topf lediglich an die Hauswand, ansonsten mache ich nichts.

Tipp: Lasst unbedingt die Samenstände bis zum nächsten Frühjahr stehen, die Samen sind sehr beliebt bei unseren gefiederten Freunden.

Blutweiderich mit Wildbiene?, Blutweiderich blühend, violette Wildblume, Rosa Wildblume, wildeschoenheiten.wordpress.comÜbrigens, etwa zur gleichen Zeit wie der Rote Sonnenhut blüht auch der heimische Blutweiderich. Er ist nicht minder hübsch anzusehen und ebenso beliebt bei vielen Insekten. Allerdings mag er es feucht(er). Ob er sich auch im Topf wohlfühlt, will ich nächstes Jahr mal probieren.

Mehr zum Blutweiderich lest ihr in meinem (schon etwas älteren) >> Beitrag.

 

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