Die Knoblauchsrauke 2.0

Bärlauch kennt inzwischen wohl jeder. Mancher Orts wächst er sogar in Mengen wild und in einige Gärten hat er auch Einzug gehalten. Weniger bekannt ist jedoch die Knoblauchsrauke, deshalb möchte ich ihr heute noch einmal einen Beitrag widmen, als Ergänzung zu meinem ersten Beitrag >> “Die Knoblauchsrauke”.

Du kannst nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten ernten, schmecken fast wie Peperoni und wenn du sie in Öl einlegst, hast du ein tolles und scharfes Gewürz für deine Salate oder für Pasta. Die schwarzen, komplett ausgereiften Samen (etwas später geerntet) sind auch scharf. Früher bekannt als „Wilder Pfeffer“. Du kannst sie getrocknet – wie den normalen schwarzen Pfeffer auch – aus einer Pfeffermühle nutzen.

Durch den milden Winter und den recht warmen März ist die Knoblauchsrauke zwar noch recht klein, aber sie setzt dennoch schon Blütenknospen an. Also höchste Zeit sich einige der mild nach Knoblauch schmeckenden zarten Blätter zu sichern.

PS: Gestern habe ich z.B. ein Wildkräuter-Risotto gemacht. Außer Knoblauchsrauke habe ich Giersch, Löwenzahn, Sauerampfer und Schnittlauch aus meiner Topfkultur dazu getan.

Update 28.03.2022
Inzwischen habe ich Knoblauchsrauke auch in meiner Topfkultur und so immer frische Blätter parat bzw. dieses Jahr werde ich auch endlich mal Samen zum Würzen sammeln.

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