Artenvielfalt im Garten

Gerade im National Geographic entdeckt, (m)ein Lesetipp zum Wochenende: >> Forschungsprojekt zur Artenvielfalt: Wie viel Natur steckt in deutschen Gärten?

Und sonst? Es geht mir gerade so viel im Kopf herum, so viele Ideen für Blogbeiträge, so viele Fotos, die in meinem Archiv noch schlummern und darauf warten, das Licht der Welt zu erblicken. Neues aus meinem Topfgarten, Ärgerliches und, und, und …

Am Wochenende nehme ich mir die Zeit, sortiere alles und dann sehe ich hoffentlich klarer und kann euch mit neuem Lese- und Augenfutter beglücken. 😉 // Happy Weekend! 🙂

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Insektenschwund

Heute habe ich nur einen Lese-/Linktipp (entdeckt bei Riffreporter) für euch, weil ich die kleinen Krabbler und Flieger so mag und es ihnen gar nicht gut geht. Immer mehr Arten verschwinden. Umso mehr freue ich mich, wenn ich ein mir noch unbekanntes Insekt entdecke. (Als Beitragsfoto habe ich mich allerdings für ein auffälliges, bekanntes Tierchen entschieden, ein Tagpfauenauge.)

>> „Insektenschwund: Dieser Mann gibt kleinen Tieren eine Stimme.“

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Mein Wild-Grün-Bunt-Jahr in 12 Bildern

Eigentlich hatte ich einen Kalender machen wollen. Ich hatte sogar schon mit der Auswahl der Bilder begonnen und dann „vertrödelte“ ich Stunde um Stunde. Schwelgte in gefühlten Millionen 😉 von Bildern und konnte mich nicht entscheiden, welche 12 wohl die besten für meinen ersten Wild-Grün-Bunt-Kalender wären.

Dann dachte ich: Nimm ein Thema, zum Beispiel das Steinbachtal. Eine Pflanzenart, ein Tier oder … Da ich mein Bildarchiv nur rudimentär organisiert habe, hätte ich wohl Monate gebraucht, um nicht nur die besten, sondern auch nur die Bilder zu einem Thema zu finden. Also habe ich die Idee wieder verworfen.

Dazu kam: Die Zeit lief mir davon. Also wird es dieses Jahr noch keinen Kalender geben. Aber meine Top 12 Bilder des Jahres. Ganz spontan, ohne lange nachzudenken und zu suchen, die habe ich heute zusammengestellt …

Gefällt euch meine Auswahl? Nächstes Jahr, so hoffe ich, gibt es dann endlich den ersten Wild-Grün-Bunt-Kalender.

PS: Es gibt noch einen Nachschlag: Meine Top 12 „Tierisch“. (Vermutlich morgen, wenn nichts dazwischen kommt.)

PPS: Mein Jahresrückblick gibt es zwischen den Jahren.

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Wiesen-Skabiose und ihre vielfältigen Bewohner

Heute am Rande des Steinbachtals. An einem Wiesenrand haben sich unzählige Wiesen-Skabiosen (auch: Wiesen-Witwenblumen) angesiedelt und erfreulicherweise ebenso viele Insekten eingefunden. Nicht alle kann ich benennen. Viele Exemplare sehen sich so ähnlich, sodass ich sie nur schwer oder nicht (sicher) bestimmen kann. Wie dem auch sei, ich habe mich sehr gefreut, dass wieder ein paar für mich „neue“ Insekten dabei waren.

Vor allem viele Tagpfauenaugen, Ochsenaugen, Weißlinge und den Kleinen Fuchs konnte ich beobachten. Div. Hummelarten und einige Wildbienen habe ich entdeckt. Leider halten nicht alle Brummer lange genug still für ein gutes Foto. Ein für mich besonderer Fund: Die Wespe. Eine Grabwespenart oder eine Schlupfwespenart? Für eine sichere Bestimmung ist das Foto leider nicht aussagekräftig genug. Gefreut habe ich mich dennoch über diesen Fund. 🙂

Div. > Disteln, Flockenblumen, Skabiosen und > Königskerzen ziehen meiner Meinung nach die meisten und unterschiedlichsten Insekten an.

Eine Edeldistel (> Mannstreu) habe ich ja seit letzten Herbst, die Flockenblumen (2020 gesät) fangen jetzt endlich an zu blühen, fehlen mir noch Skabiosen und die Schwarze Königskerze. Dann könnte ich vor der Haustüre sicher noch mehr und öfter „spannende“ Insekten beobachten und fotografieren.

Nicht vergessen will ich den Ziest, der jetzt im Hochsommer ebenfalls sehr beliebt ist.

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Falterglück: Ein Sommer für Falter

Ein Sommer für Falter, aber auch für (Wild-)Bienen und einige andere Insekten.

In den letzten Wochen habe ich so viele Falter wie schon lange nicht mehr gesehen. Und nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ wie Tagpfauenauge, Kohlweißling und kleiner Fuchs. Vor die Linse geflattert sind mir der C-Falter, das Landkärtchen, Aurorafalter und der Braune Waldvogel. Und erst kürzlich: Zitronenfalter, Feuerfalter, Bläulinge, und Schachbrettfalter.

Dieser Sommer wird wohl nicht nur für Falter als Jahrhundertsommer in die Geschichte eingehen.

Neben den schönen Seiten: Sonne satt, die vielen bunten Gaukler der Lüfte, Vögel die sich über einen reich gedeckten (Insekten-)Tisch freuen und so zwei oder gar drei Bruten locker durchgebracht haben. Früchte in Massen. Allen voran: Kirschen (es sind so viele an den Bäumen geblieben, schade drum …). Meine (Kultur-)Heidelbeere ist dieses ein Traum, so viele Früchte … Weintrauben wird es auch in Massen geben. Aber wo Licht (Sonne) ist, ist auch Schatten.

Die Schattenseiten dieses unglaublichen Sommers (der hier im Grunde seit April andauert): Die Wiesen und Felder sehen aus wie afrikanische Savannenlandschaften. Braunes Gras, verbrannte Erde, Staubteufel, die über die abgeernteten Felder wirbeln. Bäume und Sträucher, die teilweise bereits mehr als die Hälfte ihres Laubs abgeworfen haben (es sieht aus wie im Spätherbst).

Holunder wird es dieses Jahr auch wieder keinen geben. Dabei hatte vor ein paar Wochen noch alles so gut ausgesehen, Massen an Früchten hätte es gegeben … Ja, wenn … – Nun wird es wieder keinen Holundergelee und -saft geben. So schade. – Getreidefelder haben an mehrere Stellen in Hessen gebrannt (und anderswo auch), im Wald ist die Gefahr von Bränden auch sehr hoch. Kühe und Pferde müssen bereits mit Heu zugefüttert werden.

Trockenheit in Hessen, braune Weiden, Pferde, © WILDPEPEPRMINT-DESIGN

Auch die Apfelbäume will ich nicht vergessen. 2017 gab es ja kaum Äpfel, weil Spätfrost und Hagel fast alles zerstört hatten. Und dieses Jahr hängen sie brechend voll mit Früchten und werfen nun schon die erste unreifen Früchte ab. Es fehlt überall Wasser. Alles leidet unter dieser unglaublichen Trockenheit. Bin sehr gespannt ob und wieviele Früchte es bis zur Reife schaffen.

Gestern und heute gab es zwar ein paar Regenschauern und aktuell gewittert es, aber das ist alles nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Sehe ich mir die Wettervorhersage für die nächsten Tage an, gruselt es mich: Hitzewelle mit über 30 Grad im Anmarsch … oh weh …

Wie sieht es bei euch aus? Auch trockenheitsgeplagt? Wird bei euch auch schon von Dürre gesprochen?Kennt man sonst ja nur aus Afrika oder Südeuropa. Selbst Schweden kämpft mit Waldbränden. Der Klimawandel lässt grüßen.

So genug gejammert. Ich freue mich jetzt erst mal über den Regen, wie viel es auch werden mag. Mein nächster Beitrag wird dann wieder „nur“ die schönen Seiten des Mega-Sommers beleuchten. Dann gibt es ein paar News und Tipps vom Terrassengarten.

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Flatterhaft – No. 77

Ich finde einer der schönsten heimischen Schmetterlinge: Das Tagpfauenauge.

An manchen Tagen kamen ganze Trupps zum Schmetterlingsflieder. Die Besuche werden jetzt immer seltener, das kühlere Wetter wohl und die Tatsache, das der Sommerflieder am abblühen ist. Zu Besuch waren auch: Der Kleine Fuchs, Zitronenfalter, gelegentlich ein Admiral und div. (Wild-)Bienen.

Wenn ihr mehr zum Tagpfauenauge erfahren möchtet >> NABU

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Glücksmomente. Tierisch. Wild.

Oder: Neue tierisch wilde Glücksmomente. Na ja, nicht alle Tiere sind wirklich wild wie ihr sehen werdet …  😉 Ich lege mich nie auf die Lauer für ein TierFoto, ich suche nicht, alle Motive finden mich. Es sind einfach Glücksmomente. Beziehungsweise, es lohnt sich, öfter mal die Blickrichtung zu ändern (auch im übertragenen Sinn) und […]

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Filigran und flatterhaft

Überwiegend widme ich mich in meinem Blog ja den pflanzlichen wilden Schönheiten. Da wir heute morgen so ein schönes Licht hatten, musste die Kamera mal wieder mit auf unsere Gassi-Runde. Es war zwar windig und eigentlich nicht wirklich optimal für Nahaufnahmen, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen 😉 Neben einigen hübschen Blüten und der Entdeckung […]

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