Neuentdeckungen: Eine Schrecke, Raupe & Fliege

Nicht unbedingt spektakulär, aber für mich zumindest neu: Die Gewöhnliche oder Gemeine Strauchschrecke (Männchen). Sie gehört zu den Laubschrecken und ist angeblich recht häufig in Deutschland anzutreffen. Allerdings ist mir noch nie eine zu Gesicht gekommen. Sie saß auf der Straße gegenüber einer Hecke.

Mehr über dieses hübsche Tierchen lest ihr hier >>

Fund Nummer 2: Der Breitflügelige Fleckleibbär (Raupe) auch Holunder-Bär oder Weiße Tigermotte genannt. Gehört zu der Familie der Bärenspinner. Der Falter ist weiß mit einigen schwarzen, kleinen Punkten.

Fund Nummer 3: Die Igelfliege. Leider war es sehr windig und das Fokussieren klappte zusätzlich nicht recht, sodass ich das Tierchen nicht wirklich scharf ablichten konnte. Trotzdem freue ich mich auch über diesen, für mich, neuen Fund.

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Naturzerstörung: Sinnloses Mähen 2.0

Ihr erinnert euch? Mein >> Beitrag zum sinnlosen und überflüssigen Mähen der Randstreifen im Feld, der Ackerränder? Mein Engagement hat leider Null gebracht. Es scheint keinen zu interessieren. Gleichgültigkeit? Ignoranz? Beides? Who knows? Auch die Landwirte, denen Teile ihrer Wiesen und Getreidefelder abgemäht wurden und werden scheint es auch egal zu sein …

Hier mal ein aktuelles Beispiel … (mir fehlten schlicht die Worte)

Es wäre so einfach. Es kostet noch nicht mal Geld. Im Gegenteil, es würden sogar Steuergelder, Kraftstoff usw. gespart.

Warum kann man die Randstreifen nicht belassen, wie die Natur sie schafft?

An den Bundesstraßen geht es doch auch, hier wird nur zweimal pro Jahr gemäht! Im Feld wäre sogar ein einmaliges Mähen im Spätherbst völlig ausreichend, wenn die Pflanzen ihren Samen verteilt haben. Wobei, man könnte auch ganz darauf verzichten oder nur mähen, wenn sich Sträucher ansiedeln wollen.

Aber nein. Kein Interesse. Noch nicht einmal ein Einzeiler „Danke für Ihre Nachricht …“ bekomme ich auf meine Anfragen/Vorschläge. Nichts. Weder von der Gemeinde, noch von der Bürgermeisterin direkt (eine Bekannte hatte sie auf Facebook markiert und um Stellungnahme gebeten). Nothing. Zwei Verlage (Lokalpresse) angeschrieben. Dasselbe.

Und es bleibt mir ein Rätsel, warum die Gemeinde dieses Jahr noch mehr und öfter, zudem an „neuen“ Stellen mäht, die sie meiner Meinung absolut nichts angehen …

Es ist so traurig. Mein Engagement in dieser Sache ist damit Geschichte. Kostet mich nur Kraft und bringt nichts. 😦 Sehr schade.

Update: 15. Aug. 2021

Mal zum Vergleich: So darf es im Gegensatz zu den ständig gemähten Randstreifen im Feld hier an der/den Bundesstraße/n aussehen …

PS: Ich bleibe übrigens dran. Habe „anderes“ angeleiert, mal schauen, ob oder was dabei herauskommt.

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Wenn man die Natur einfach machen lässt …

… dann sieht es so bunt und wild wie hier aus. Natur eben. Natur, wenn man sie sich selbst überlässt. Ist das nicht wunderbar? Und, ich finde es sieht so gar nicht nach Mitteldeutschland aus, hat eher etwas von krautreichen, kargen Gegenden in Südeuropa. Oder was meint ihr?

Nach meinem traurigen, gefrusteten Beitrag >>“Sinnlose Naturzerstörung“ brauchte ich einen positiven Gegenpart! 🙂

Ihr erinnert euch an den >> Wald, der nicht mehr ist? Seht selbst, was aus den Flächen geworden ist, die (noch) nicht bepflanzt wurden, wobei auch die Neuanpflanzungen sehen im Grunde nicht anders aus. Die Buchen und Eichen muss man suchen ;-).

Wir hatten so ein schönes Licht gestern Morgen. Noch ein wenig neblig, die Sonne setzte sich nach und nach mehr durch und zauberte diese wunderschönen Stimmungen. – Ich liebe diese nebel-sonnigen Sommermorgen. Einfach zauberhaft …

Es hat sich für mich wirklich gelohnt heute Morgen die Kamera mit zunehmen. Nicht nur, wegen des schönen Lichtes, dem Taufunkeln und dem fröhlichen Vogelgezwitscher, sondern auch, weil ich endlich einmal Glück hatte, einen Feldhasen so vor die Linse zu bekommen, dass er „scharf“ und erkennbar ist :-). Dazu kamen dann noch zwei Braune Waldvögel (= Neuentdeckung), eine Weinbergschnecke, die aller Seelenruhe – wie es so ihre Art ist 😉 – am Wegrand entlangkroch und natürlich musste heute auch mal wieder unsere Fellnase in die Bildergalerie 😉

Auf dem Rückweg sind mir dann noch ein paar weitere Motive – alles am ehemaligen Wald(rand) augenommen. Nur die Glockenblumen, das Leinkraut und den Klatschmohn habe ich auf/an einer Wiese gefunden.

Klickt einfach mal durch, wenn ihr euch dafür interessiert, welche Pflanzen ich gefunden habe 🙂 Für meine Lieblinge, die Disteln gibt es morgen oder so noch einen extra Beitrag und auch ein paar Neuigkeiten aus meinem Topf-/Terrassengarten.

Es wäre wirklich wunderbar, wenn die ehemalige (noch) nicht wieder aufgeforstete Fichtenwaldfläche sich selbst überlassen bleibt und bin gespannt, wie sich über die Jahre alles verändert, welche Pflanzen und welche Tiere sich einfinden.

Ich hoffe, euch gefällt mein wild-kunter-bunter Beitrag 🙂

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Aus dem Reich der kleinen Krabbler

Findet ihr Insekten auch so spannend? Früher habe ich mich damit nicht näher befasst. Konnte zwar einige Hummeln, Falter und Bienen benennen, aber das war es dann auch.

Inzwischen bin ich regelrecht vom Insektenfieber befallen 😉 „Oh, was ist denn das für ein Käfer?“ Oder: „Ist das eine Wanze?“. So in der Art, entfährt es mir immer öfter. Und heute möchte ich euch ein paar der in den letzten Tagen entdecken „Kerls“ zeigen. Nicht bei allen bin ich mit der Bestimmung sicher. Aber die bekannteren Schwebfliegen erkenne ich inzwischen sicher, wie die > Hainschwebfliege, die ich vorhin entdeckt habe …

Was ich wirklich entzückend finde, dass die Schwebfliegen in der Regel hübsch stillhalten und ich sie in aller Ruhe fotografieren kann. Hummeln und (Wild-)Bienen machen es mir da deutlich schwerer, auch Falter sind bekanntermaßen sehr flatterhaft 😉

Was ich sonst noch entdeckt habe, steht dann jeweils beim Bild (ihr wisst schon, einfach klicken und blättern).

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Neu entdeckt: Riesenboviste

Wahrlich spannend zurzeit, ich entdecke fast jeden Tag etwas Neues. 🙂 Gerade eben, obwohl ich dort schon öfter entlang gelaufen bin, erst vor kurzem sogar, als ich die vermeintliche >> Pfeilkresse entdeckt habe (die jetzt leider abgemäht ist 😦 ), heute zum ersten Mal entdeckt:

Drei Riesenboviste!

Obwohl, wäre der Randstreifen (was mehr als überflüssig und ärgerlich ist) nicht gerade gemäht worden, hätte ich die drei Exemplare wohl gar nicht entdeckt. Dass es ein Pilz sein muss, war mir gleich klar, da ich mich mit Pilzen jedoch nur sehr laienhaft auskenne und so ein Riesending noch nie zuvor gesehen habe, „befragte“ gleich Google lens. Es besteht kein Zweifel, er ist es …

Zwei Exemplare dürften einen Durchmesser von ca. 20-25 cm haben, ein kleinerer einige Meter weiter auf der anderen Seite des Weges ca. 15 cm.

Wikipedia schreibt dazu:

„Der Riesenbovist wird im Durchmesser etwa 10–50 cm groß, ist rundlich und ohne Stiel. Die Haut ist glatt und lederartig. Die Farbe ist jung weißlich, dann grün-gelblich und alt durch die Sporen olivbraun oder rotbraun bis dunkelbraun. Die Fruchtmasse ist anfangs ebenfalls weiß und wird während der Reifung olivbraun und pulverig. Reifere Pilze riechen unangenehm harnartig. Vereinzelt wurden Exemplare mit 60 cm Durchmesser und einem Gewicht von 11,5 kg gemeldet. Riesenboviste wachsen von Juni bis September vornehmlich auf Wiesen, Weiden und lichten Wäldern …“ >> weiterlesen

Meine drei Fundstücke wachsen am Waldrand (auf einer ehemaligen Müllkippe – die aber sicher schon 40 Jahre oder länger geschlossen und von Bäumen, der Waldrand eben, überwachsen ist).

Klasse, oder?!

Jung kann man den Pilz wohl sogar essen. Roh verzehrt, ist er für Säugetiere jedoch giftig. Und: Er enthält ein Antikrebsmittel: Calvacin. Interessant.

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Neues aus der Tomaten-Kinderstube

Vielleicht habt ihr meinen >> ReGrow-Beitrag gelesen, dann wisst ihr um meine spontane Idee, die Direktsaat aus frischen Bio-Tomaten, Tomaten für meine Topfkultur zu ziehen.

Bisher ging alles gut und habe die Pflänzchen, die ja viel zu viele waren, vor ein paar Tagen vorsichtig auseinander „gefisselt“ und die kräftigsten acht (eigentlich auch noch zu viele) Pflänzchen pikiert. Was soll ich sagen, sie entwickeln sich prächtig am Küchenfenster und werden vom „Küchenzwerg Wolli“ mit Argusaugen bewacht, damit auch ja keine Pflanze zu Schaden kommt. 😉

Eigentlich wollte ich die Tomätchen tagsüber gerne für ein paar Stunden zum Abhärten rausstellen. Aber bei dem scheußlichen April-Wetter wäre das keine gute Idee. Entweder hätte sie der immer wieder stark-böige Wind längst umgeknickt oder einer der Regen-/Hagelschauer längst zerstört. Also bleiben sie vorerst am Küchenfenster stehen und warten auf besseres Wetter.

Hoffentlich klappt es, spätestens Anfang Juni meine „Spezial“-Tomaten ins Freie zu pflanzen. Drückt mal die Daumen, dass das Wetter mitspielt und ich trotz der späten Anzucht einige Tomaten ernten kann. Auch bin ich gespannt, welche Tomatenart/-sorte es sein wird. Cocktailtomaten, wie Mama und Papa? Denn ich weiß ja nicht, ob es samenfeste Tomaten waren, die ich gekauft hatte …

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Klimaretter Baum?!

Gerade las ich einen interessanten Beitrag von „GEO“ (Werbung, unbezahlt, unbeauftragt) zum Geschäft mit dem Klimaschutz. >>„Bäume als Klimaretter: Wie sinnvoll ist das Aufforsten?“

Wie ihr in meinem Beitrag >> „Es war einmal ein Wald“ lesen konntet, lasse auch ich Bäume pflanzen (übrigens schon seit einigen Jahren, bevor es zu einem regelrechten Marketinghype (incl. Greenwashing) wurde. Dann las ich kürzlich, dass es bei „Plant vor the Planet“ – ich nenne es mal – Unregelmäßigkeiten gab/gibt. Da stellt Frau sich die Frage, wem und was kann man vertrauen? Sollte ich als Privatperson und/oder Unternehmer*in Baumpflanzprojekte unterstützen? Muss ich mein Engagement auch genauer unter die Lupe nehmen? Ja, das werde ich und ggf. neu entscheiden, wie und was ich unterstütze.

Falls ihr auch das eine oder andere Projekt unterstützt oder unterstützen wollt, seht genau hin, nehmt die Angebote/Projekte so genau wie möglich unter die Lupe. Hilfreich dabei ist dabei die Site >> „Wohllebens Waldakademie“ (Werbung, unbeauftragt, unbezahlt). Dort findet ihr Tipps/Kriterien, wie man gute Projekte erkennt, welche Aufforstungsprojekte man ehrenamtlich oder finanziell unterstützen sollte oder lieber nicht.

Nachtrag: Ich habe mir inzwischen „I plant a tree“ und die Pro-Kriterien für Wiederaufforstung mal genauer angesehen und bin nun etwas unentschlossen. Denn ein No-Kriterium ist, wenn es sich bei der Aufforstung um einen (reinen) Nutzwald handelt. Und das wird bei „I plan a tree“ nicht ganz deutlich, ob oder ob nicht. Es steht zwar nicht im Vordergrund, den Wald als Ressource zu nutzen, wird aber auch nicht explizit ausgeschlossen. Deshalb werde ich nachfragen und hier berichten, welche Antwort ich bekommen habe.

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Alles spät dran, spontane Ideen und ReGrow-Projekte

Heute ein paar aktuelle News aus meinem Topfgarten.

Mit dem Shoppen ist das ja so eine Sache. Ich meine hier speziell das Einkaufen von Pflanzen und Gartenzeugs. – Mit Maske halte ich es nicht lange aus, also alles schnell erledigen und raus aus dem Geschäft. Dann wurde ja zwischenzeitlich alles Mögliche wieder geschlossen (u. a. auch Garten-/Baumärkte & Co.) bzw. braucht man jetzt nicht nur eine Maske, sondern auch einen Termin (mit festem Zeitfenster) und einen Negativtest. Ganz ehrlich, da vergeht mir die Lust und verzichte lieber auf neue Pflanzen.

Also habe ich aus der Not quasi eine Tugend gemacht. >> Regrow (Gemüsereste einfach weiterwachsen lassen), ist so genial. Letzten Herbst fing ich damit an. Zuerst habe ich ein paar Frühlingszwiebeln getestet. Einfach ein paar Zentimeter abschneiden – mit dem Wurzelrest – und in etwas Wasser stellen. Warten bis es treibt und ab in die Erde. Ging gut, allerdings hat mir der erste Frost die Pflänzchen dahingerafft. Aber ein bisschen Zwiebellauch konnte ich vorher noch ernten.

Mein zweites Regrow-Projekt war Staudensellerie. Er wuchs sehr schön, sodass ich immer mal ein paar Blätter für Suppen ernten konnte und habe ihn sogar überwintert. Als es im Februar so bitterkalt wurde, durfte er in die warme Wohnung (im Flur), da blieb er rund zwei Wochen und jetzt wächst er wieder. Zwar etwas zögerlich, wie alles (es ist einfach zu kalt), aber es wird 🙂

Staudensellerie Herbst 2020, vor der Überwinterung.

Das nächste „normale“ Projekt (Samen säen) – oder besser gesagt Projekte – waren Radieschen im Topf (hatte noch Samen von 2020). Normalerweise keimen sie ja innerhalb weniger Tage. Aber nein, ihnen war es zu kalt. Sie haben rekordverdächtige 23 Tage gebraucht und jetzt verharren sie im Wachstum wie eingefroren, die aktuelle Kälte ist schuld. Es geht einfach nichts voran.

Übrigens: Der 2021er ist der kälteste April seit 1977 und der trockenste seit ca. 30 Jahren.

Parallel zu den Radieschen habe ich am Bürofenster einen Topf mit Bio-Korianderkörnern (eigener Samen von 2020) angesät. Eigentlich keimt Koriander sehr langsam, hier ging es ungewöhnlich schnell. Nach knapp einer Woche keimte er. Verkehrte Welt.

Korianderanzucht – etwas „gakelig“ am Bürofenster

Inzwischen hatte ich auch wieder ein paar Frühlingszwiebeln gekauft und mich daran erinnert, wie gut das Regrow letztes Jahr geklappt hat und wieder einige Pflanzen „gezogen“ und vor ein paar Tagen in einen kleinen Terracotta-Kasten gesetzt.

Eine weitere Regrow-Story gibt es zu meiner Süßkartoffel. Ich hatte sie fast vergessen und als ich nach einiger Zeit mal in Kartoffelbox schaute, hatte die Süßkartoffel ein paar kleine Keime entwickelt. Also habe ich den oberen Teil mit den Keimen abgeschnitten und ins Wasser gehängt. Es dauerte nicht lange und es zeigte sich die erste zarte Wurzel und die Keime wuchsen recht schnell zu langen Trieben mit Blättern.

Süßkartoffel – Regrow-Prokekt 2021

Als die Wurzel(n) kräftiger wurde, habe ich sie eingetopft. Aber nach draußen kann sie noch nicht. Sie hält keinen Frost aus und die anhaltende Kälte würde ihr auch nicht guttun. Also bleibt sie vorerst am Küchenfenster stehen. Sie hat zwar ein paar Blattläuse, aber das ist nicht weiter schlimm. Das wird schon, wenn sie erst mal nach draußen kann, nach den Eisheiligen, hoffentlich!

Dann wäre da noch meine „Tomatenüberraschung“. Auch so eine spontane Idee. Eigentlich war ich zu spät dran (19. April). Egal. Ein Versuch. Da ich keine Samen mehr hatte und Pflanzen kaufen (s. o.) schwierig ist, habe ich einfach von einer gekauften Bio-Tomate, die Kerne rausgedrückt und ein bisschen mit Erde bedeckt. Ich glaube, sämtliche Kerne sind gekeimt. Sobald das zweite „echte“ Blatt da ist, werde ich die kräftigsten Pflanzen pikieren. Bin gespannt, was aus ihnen wird, ob sie das deutsche Klima mögen und auch ohne Gewächshaus wachsen und gedeihen.

Fast hätte ich meine Pastinake vergessen. Noch ein Regrow-Baby. Vor ein paar Wochen hatte ich mir Pastinaken gekauft und eine blieb einsam und alleine im Gemüsefach liegen, irgendwie passte sie immer nicht zu meinen Gerichten 😉 und dann fing sie an zu wachsen, sprich, sie trieb aus.

Also habe ich ca. 90 Prozent weggeschnitten (das landete in einer Gemüsesuppe) und das obere Teil mit dem Grün ins Wasser gehängt, Sie wuchs weiter. Da es jedoch noch sehr kalt war, wartete ich noch etwas und pflanzte sie schließlich vor ca. 2 Wochen in einen Topf, in den ich später ein oder zwei der Tomaten pflanzen will. Vielleicht auch die „normalen“ Kartoffeln, denn da sind mir auch wieder ein paar verkeimt ;-). Ob sie sich vertragen?

Ihr seht, man kann vielen Gemüsen ein zweites Leben schenken – und ganz nebenbei auch noch Geld sparen! Und, ich finde es so genial, dass die Natur, die Pflanzen, so (über-)lebenswillig sind und immer weiter wachsen wollen! Bewundernswert. Sie hat meinen vollen Respekt. Danke, du liebe Natur! Du bist einfach wunderbar!

Zum Schluss noch ein Wort zum Wetter: Soweit ich weiß, haben wir Mai, gefühlt ist eher es April. Weil: Klassisches April-Wetter in den letzten Tagen. Es hagelt. Es stürmt. Dazwischen etwas Sonne, Gewitter und Regen … fehlt nur noch Schnee 😉 Und, obwohl es gestern endlich mal etwas Regen gab, es ist noch immer vieeeeeeel zu trocken :-/

Schönes Wochenende und ein, zwei schöne Sommertage (?). Genießt sie.

Mai-Wetter 2021
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