Eine Holzbiene?

Vor einigen Tagen sah ich am frühen Abend im Nachbargarten an einer Akelei meine vermeintlich erste Große Holzbiene. Pechschwarz und bläulich schimmernde Flügel. Verwechslung ausgeschlossen. Leider war sie so schnell wieder verschwunden, keine Chance für ein Foto.

Und vorhin bei der Recherche nach einer anderen Bienenart, fiel mir wieder ein, dass ich womöglich schon früher einmal eine Holzbiene gesehen und auch fotografiert hatte. Ich habe das Bild wieder gefunden, bin mir nun aber nicht mehr sicher, ob das wirklich eine Holzbiene ist? Die bläulichen Flügel sind nicht wirklich bläulich ;-). Oder war das Licht nur schlecht? Die Biene ist leider auch nicht ganz scharf.

Was meint ihr, ist das eine Holzbiene?

Wenn nicht, welche Biene könnte es stattdessen sein, ich habe keine andere potenziell „passende“ Biene gefunden.

Eine Holzbiene?
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Sommerlicher Wildblumenstrauß

Ich liebe die „Wilden Schönheiten“, wie ihr wisst! 🙂 Und schmücke auch gerne mein Arbeitsumfeld bzw. meine Wohnung – zumindest hin und wieder – damit. Macht ihr das auch?

In dem Wildblumenstrauß habe ich „verbaut“: Klatschmohn, Margeriten, Wiesen-Labkraut, Wiesen-Kerbel, Zaunwicke, Futtererbsen, Wiesen-Witwenblume, grüne Gerste, Weiße Lichtnelke.

Habt eine wunderbunte Woche! 💐

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WeltBienenTag 2022

Heute ist Welt-Bienen-Tag. Da ich nicht nur gerne fotografiere, sondern auch (fürs Business) illustriere, habe ich gestern zwei Bildchen gezeichnet für meinen Instagram-Account und möchte euch auch hier eines davon zeigen, mit meinen Wildpeppermint-Bienen … 😉

Und hier noch ein paar „echte“ (Wild-)Bienen / Hummeln …

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Erwischt! Wiesen-Schnaken beim Gruppens**

Ja, ja auch die lieben Insekten treiben es zuweilen wirklich doll. 😉

Heute Morgen so. Mein bester Mitarbeiter und ich machen gerade ein kleines Ausguck-Päuschen. Ich träume so vor mich hin, gucke hier hin und dort hin … >> Was wackelt denn da? Geht doch gar kein Wind, oder bin ich gaga? Ach, ist wohl nur ein loser Grashalm, der vom Luftzug etwas bewegt wird. Nee, kann nicht sein. << Also gehe ich näher an das „Gewackele“ und was sehen meine trüben Augen? Es hängen doch tatsächlich drei Wiesen-Schnaken aneinander und vergnügen sich bei einem flotten Dreier. Tztztzt … 😉

Zwei Damen (die beiden etwas größeren Tiere) und ein Herr hatten offenbar ihren Spaß. Es sei ihnen gegönnt. Denn Wiesen-Schnaken stechen nicht.

(Mein Dad nannte sie Haarschneider, warum weiß ich nicht, kann ihn leider nicht mehr fragen.)

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Schwebfliegen-Neuzugang

Eigentlich wollte ich schon Schluss machen für heute, aber es hat mich in den Fingern gejuckt, sprich ich wollte unbedingt noch herausfinden, ob ich heute Morgen einen Neuzugang an der Storchschnabelblüte (Stinkender Storchschnabel bzw. Ruprechtskraut) entdeckt hatte.

Es ist tatsächlich eine „neue“ Schwebfliege, die Matte Schwarzkopfschwebfliege (Melanostoma scalare). Sie ist von April bis September aktiv. Gerne in lichten Wäldern, auf Wiesen, aber auch, wie man sieht, in Gärten anzutreffen. Sie ist ca. 8 bis 10 mm groß und ernährt sich von Pollen und Nektar. Die Larven bevorzugen Blattläuse.

PS: Sorry, für die bescheidene Bildqualität. Ich wollte den Moment nicht verpassen und habe nur schnell das Smarty gezückt. Kamera holen hätte wahrscheinlich zu lange gedauert. 😉

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Artenvielfalt im Garten

Gerade im National Geographic entdeckt, (m)ein Lesetipp zum Wochenende: >> Forschungsprojekt zur Artenvielfalt: Wie viel Natur steckt in deutschen Gärten?

Und sonst? Es geht mir gerade so viel im Kopf herum, so viele Ideen für Blogbeiträge, so viele Fotos, die in meinem Archiv noch schlummern und darauf warten, das Licht der Welt zu erblicken. Neues aus meinem Topfgarten, Ärgerliches und, und, und …

Am Wochenende nehme ich mir die Zeit, sortiere alles und dann sehe ich hoffentlich klarer und kann euch mit neuem Lese- und Augenfutter beglücken. 😉 // Happy Weekend! 🙂

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Hello May! You are welcome!

Ich habe euch etwas mitgebracht. Von unserer Mai-Tour. Ein Wald-und-Wiesen-Mai-Sträußchen. Ja, ich liebe die wilden Blümchen auch als Strauß. Hier wird nichts arrangiert und angeordnet. Die Blumen bleiben auch als Sträußchen wild, wie gepflückt. Ich finde, so muss das sein. 🙂

Mai-Tour-Wildblumenstrauß

Ihr seht: Wiesenschaumkraut, Hahnenfuß, Knoblauchsrauke, Barbarakraut, Kriechender Günsel, Große Sternmiere und im Hintergrund, schon etwas schlapp, ein Blatt der Großen Klette.

Schönen 1. Mai noch! 🙂

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Der Besuch im Gartencenter …

Oder: Wie acht Pflanzen in meinem Kofferraum landeten.

Eigentlich wollte ich nur für meine Mom ein paar Blümchen für ihre Balkonkästen holen. Aber dann stand mir leider eine riesige Auswahl an Gemüsepflanzen im Weg ;-). Wenn ihr meinen letzten Blogbeitrag gelesen habt, wisst ihr, dass ich noch am Überlegen war, ob ich dieses Jahr überhaupt Tomaten & Co. pflanzen werde.

Die Frage hat sich nun erledigt. Natürlich konnte ich an den historischen Tomaten, Paprikas und Chilis nicht einfach vorbeigehen. Und so landeten schließlich neben den Balkonblümchen …

1 Spitzpaprika, 1 Tapas-Chili Padron, 1 Jalapeño, 1 Tomate Harzfeuer, 1 Schwarze Krim, 1 Roma-Tomate, 1 Berner Rose und 1 Blattkoriander sowie etwas Saatgut (Spinat, Dill, Radieschen etc.) in meinem Einkaufswagen.

Gerne hätte ich noch weitere Pflanzen eingepackt, habe mir aber gesagt, Heidrun, lass es, du hast keinen Platz für mehr. Zum Glück konnte ich meinen inneren Schweinehund besiegen. Denn sonst wären es sicher doppelt so viele Pflanzen geworden. Zucchini, Gurke, Aubergine, Physalis und, und, und … – Ach ja, wenn ich doch nur wieder einen (kleinen) Garten hätte. Ich träum‘ mal ein bisschen …

Besonders gefreut hat es mich übrigens, es sind alles Bio-Pflanzen aus der Region! Und wie ihr seht, schöne, kräftige Pflanzen. Tagsüber dürfen sie an die frische Luft und abends hole ich sie wieder rein. Nach den Eisheiligen kommen sie dann in die Töpfe/Kübel.

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April-Winter

Als der Winter noch einmal wiederkam. Am Freitag, letzter Woche. Es schneite und schneite. Den ganzen Tag. Bis zum Samstagmorgen. Zum Glück kam der Frost erst in der Nacht zum Samstag, sodass nur einige Zentimeter liegen blieben. Nun ist es ja nicht wirklich ungewöhnlich, dass der April auch gerne noch mal Schnee bringt, aber so argen Frost? Es waren 7 bis 8 Grad Minus angekündigt. In manchen Gegenden bis Minus 15 Grad … Ich hatte richtig Bammel, dass mal wieder (wie vor einigen Jahren schon einmal, damals war es im März) die Hälfte oder mehr meiner Topfpflanzen die Segel streicht, denn es war/ist ja alles schon ausgetrieben.

Aber: Es ging alles gut. 🙂 Es gab nur 2/3 Grad Minus. Zudem hatte ich einige meiner liebsten Pflanzen mit Kartons und Folie etwas geschützt und ein paar Pflanzen in den Flur geräumt.

Ich hoffe sehr, dass es nun richtig Frühling wird und es keinen schlimmen Frost mehr gibt.

Momentan überlege ich noch, ob ich ein paar Tomaten und evtl. Chili säen soll? Radieschen? Noch einmal mit Petersilie versuchen? – Ich war schon mal motivierter … – Ich fürchte, ich habe das „Getöpfere“ so ein bisschen satt. :-/ Die meisten Pflanzen müssten eigentlich umgetopft werden, die Erde ist verbraucht bzw. der Topf längst viel zu klein. Aber: Die Einkauferei (nicht gerade meine Leidenschaft 😉 ) und Schlepperei. Die Zeit. Hach … ich weiß nicht …

Na ja, ich warte mal ab. Vielleicht packt es mich ja doch noch. Wenn nicht, dann müssen die Pflanzen eben sehen, wie sie klarkommen. Sorry.

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