12 + 1 … Tierische Momente 2021

Mit etwas Verspätung kommen heute meine tierischen 12 (+1) Bilder dieses Jahres. Es mag sein, dass ich noch ein paar gelungenere Bilder geschossen habe. Aber wie schon bei meinem Vorgänger-Beitrag, es sind die, die mich spontan ansprachen, mit denen ich etwas Besonderes, einen besonderen Moment, verbinde.

Zum Beispiel der Feldhase. Kaum zu glauben, aber es ist mein erstes Foto von einem Feldhasen. Oder die Spinne, die über Nacht an meinem Küchenfenster ihren Nachwuchs großziehen wollte (ich habe sie nach draußen umgezogen). Oder die beiden Störche im Abendlicht, hinterm Haus … Die lustige Hainbänderschnecke, die sich ein Hängebett gesucht hatte.

Ich erinnere mich noch gut an die schimpfende Rabenkrähe, der minutenlang über uns kreisende Rotmilan, die interessante Wespenart an meinem Mannstreu, das „Rotschwänzchen“, das ganz ruhig sitzen blieb und keine Scheu vor der Kamera zeigte (wie die meisten anderen Vögel), die vorwitzige Kuh mit Grasdeko am Horn und die Vogelkunst 😉

Für manch‘ anderen sind es vielleicht belanglose Fotos. Es sind sicher keine Mega- oder Wow-Bilder. Aber mich machen sie glücklich und zaubern mir bei jedem Betrachten ein Lächeln aufs Gesicht.

Habt einen schönen 2. Advent! ❤

Weiterlesen "12 + 1 … Tierische Momente 2021"

Mein Wild-Grün-Bunt-Jahr in 12 Bildern

Eigentlich hatte ich einen Kalender machen wollen. Ich hatte sogar schon mit der Auswahl der Bilder begonnen und dann „vertrödelte“ ich Stunde um Stunde. Schwelgte in gefühlten Millionen 😉 von Bildern und konnte mich nicht entscheiden, welche 12 wohl die besten für meinen ersten Wild-Grün-Bunt-Kalender wären.

Dann dachte ich: Nimm ein Thema, zum Beispiel das Steinbachtal. Eine Pflanzenart, ein Tier oder … Da ich mein Bildarchiv nur rudimentär organisiert habe, hätte ich wohl Monate gebraucht, um nicht nur die besten, sondern auch nur die Bilder zu einem Thema zu finden. Also habe ich die Idee wieder verworfen.

Dazu kam: Die Zeit lief mir davon. Also wird es dieses Jahr noch keinen Kalender geben. Aber meine Top 12 Bilder des Jahres. Ganz spontan, ohne lange nachzudenken und zu suchen, die habe ich heute zusammengestellt …

Gefällt euch meine Auswahl? Nächstes Jahr, so hoffe ich, gibt es dann endlich den ersten Wild-Grün-Bunt-Kalender.

PS: Es gibt noch einen Nachschlag: Meine Top 12 „Tierisch“. (Vermutlich morgen, wenn nichts dazwischen kommt.)

PPS: Mein Jahresrückblick gibt es zwischen den Jahren.

Weiterlesen "Mein Wild-Grün-Bunt-Jahr in 12 Bildern"

Der Oktober von der goldenen Seite

Der Oktober wird seinem Image auf die letzten Tage doch noch gerecht. 😉 Er zeigt sich doch noch von seiner goldenen Seite.

Die Rinder grasen noch auf den Wiesen. Das Laub wird zunehmend bunter. Der Senf blüht vor einem fast wolkenlosen blauen Himmel. Die Eiche präsentiert sich in modischem Herbstbraun. Meine Heidelbeere hält eisern am letzten Blatt fest. Die Herbstastern blühen trotz leichtem Frost gestern und heute Nacht. Und die Chrysantheme schmückt meinen Eingang (ohne Foto). Ein Parasolpilz (vermutlich) hält einsam und verlassen Stellung auf einer Wiese.

Wenn auch nicht wirklich hübsch anzusehen, die Windräder, vor allem, die im Wald stehen. Aber der Vollständigkeit halber, fand ich, gehört das auch zu meiner kleinen Fotostory von heute Nachmittag.

Weiterlesen "Der Oktober von der goldenen Seite"

Es geht wieder los: Der Kranichzug hat begonnen

Bereits am Freitag haben wir die ersten Kraniche Richtung Südwesten fliegen sehen, in Büdingen. Und heute waren sie so nett und haben ihre Route über unseren Ort gewählt. Es war ein richtiger große Trupp und mehrere kleine, die innerhalb von etwa 30 Minuten über uns hinweggezogen sind. Wir hatten einen fast komplett blauen Himmel und so sind sie sehr hoch geflogen. Keine guten Bedingungen für ein schönes Foto.

Aber das macht nichts. Ich habe ja schon so manches Gute bekommen und vielleicht ergibt sich auch dieses Jahr noch einmal eine bessere Gelegenheit.

Kraniche. Gegen 16.00 Uhr. Flugrichtung: Ost – West. // 10. Okt. 2021

Ja, es ist so richtig Herbst geworden. Heute Morgen hatten wir den ersten Bodenfrost. Aber am Haus merkte man noch nichts davon und so werde ich die Tomaten, die Chili und die Süßkartoffel noch nicht abräumen bzw. ausbuddeln. Die Herbstastern haben erst kürzlich zu blühen begonnen – sie sind immer etwas später, da ab Spätsommer kaum noch Sonne bis zur Terrasse kommt.

Die Kapuzinerkresse und Ringelblumen blühen noch. Sogar die Tomaten haben, obwohl sie kaum noch Blätter haben, Seitentriebe ausgebildet und blühen. Verrückt. Die Kulturheidelbeere hat wieder ihr hübsches rotes Herbstkleid angezogen … Und die Blätter werden langsam überall bunter, sofern die Bäume (besonders Wildkirschen) nicht schon fast komplett kahl sind.

Was wächst sonst noch in meinen Töpfen? Der Spinat dürfte bald reif zu einer ersten Ernte sein. Die Salatrauke habe ich schon mehrfach beerntet. Und die einzige Stangenbohne, die aufgegangen ist (hatte ich sehr spät gesät) hat mir immer zwei Mini-Portionen geschenkt und blüht noch …

Kräuter ernte ich natürlich auch noch: Minze, Zitronenmelisse, Rosmarin, Thymian und Vervain unter anderem. Ich hoffe, der Herbst zieht sich noch lange und der Winter bliebt entsprechend lange fern. Bloß nicht wieder so einen eisigen und schneereichen wie 2020/2021! 🙂

Schönen Sonntag noch!

Weiterlesen "Es geht wieder los: Der Kranichzug hat begonnen"

Von Spinnen und Faltern

… die sich bei mir auf der Terrasse und sogar in der Wohnung wohlfühlen.

Es lohnt sich immer, mal genauer hinzusehen, was zwischen den Töpfen und Pflanzen so kreucht und fleucht. Nicht nur Bienen, Hummeln, Käfer & Co., sondern besonders jetzt im Herbst, kann man gut Spinnen beobachten, selbst direkt vor der Haustür.

So habe ich drei Spinnenarten entdeckt. Die Gemeine Baldachinspinne, eine Radnetzspinne (keine Kreuzspinne, da bin ich mir ziemlich sicher – obwohl, davon auch einige bei mir wohnen) und der Große Asseljäger, der lt. „Wiki“ in Mitteleuropa durchaus verbreitet ist, aber eher selten vorkommt. Er wohnte übrigens unter dem Kasten mit dem Basilikum, wo sich auch Asseln aufhielten, offenbar war er (oder sie) gerade satt. 😉

Und vor ein paar Tagen (ver)schlief ein Buchsbaumzünsler fast den ganzen Vormittag an meinem Wohnzimmerfenster – hatte wohl eine harte Nacht. 😉 Abends war ich dann sehr umschwärmt. 😉 Eine Gammaeule schwirrte mir um den Kopf. Ich wollte sie fangen und nach draußen befördern, was mir jedoch nicht gelang. Ich entdeckte sie am nächsten Morgen im Flur an der Wand. Mit Glas und Pappe bewaffnet ließ sie sich dieses Mal einfangen und an die frische Luft setzen.

Nicht vergessen will ich die Spinne, die meinte, mein Küchenfenster wäre ein idealer Ort für ihre Nachkommen. Es tat mir richtig leid, aber in der Wohnung möchte ich keine Spinnen-Kolonie und habe die Spinne samt Kinderstuben-Gespinst, so gut es ging, entfernt und auch an die frische Luft gesetzt. Sorry, Spinne, aber das war einfach kein Ort für deinen Nachwuchs. 😉 (Das Foto finde ich gerade nicht, wird nachgereicht.)

Weiterlesen "Von Spinnen und Faltern"

Von glücklichen Kühen …

… frechen Rabenkrähen und toten 😦 Mauswieseln.

Zumindest hoffe ich, dass die Kühe, die ich fotografiert habe, glücklich sind. Immerhin dürfen sie frei, auf großen Wiesen, umherstreifen, sich die Bäuche mit frischem Gras und Kräutern vollschlagen und gemütlich durch die Tage schlendern. 🙂

Und dann sind da die frechen Rabenkrähen, die immer lautstark protestieren, sobald man ihnen zu nahe kommt und sie nicht in Ruhe ihren „Geschäften“ nachgehen können 😉

Der Anblick der toten >> Mauswiesel war natürlich weniger schön, um es milde auszudrücken. Ich habe noch nie einen Mauswiesel gesehen. Kein Wunder leben sie doch sehr versteckt, überwiegend im „Untergrund“. Um so mehr hat es mich gewundert, als ich vor ein paar Tagen am Wegrand gleich drei tote Mauswiesel entdeckt habe. Einer der drei kleinen Kerls hatte eine Miniwunde. Bei den beiden anderen war äußerlich nichts zu erkennen. Leider hat meine Recherche nichts ergeben, woran die kleinen Gesellen gestorben sein könnten. Es ist wirklich seltsam, da es gleich drei Tiere waren. Eines hätte ich mir noch erklären können, aber drei? Hm …

Weiterlesen "Von glücklichen Kühen …"

Ein Hausrotschwanz …

… war heute Nachmittag so freundlich und flog nicht weg, als ich meine Kamera zückte. Die meisten Vögel nehmen ja sehr schnell Reißaus, wenn ich das „Kamera-Monster“ auspacke und den Piepmatz anvisiere. Aber der Kleine blieb lange still sitzen und erst als ich langsam etwas näher heranging, ist er auf den „Kuhzaun“ geflogen.

Den Hausrotschwanz und Gartenrotschwanz vergleichen und unterscheiden könnt ihr hier >>

Und schaut auch gerne in meinen Beitrag >> „Flügge: Gartenrotschwanz“

Weiterlesen "Ein Hausrotschwanz …"

Neuentdeckungen: Eine Schrecke, Raupe & Fliege

Nicht unbedingt spektakulär, aber für mich zumindest neu: Die Gewöhnliche oder Gemeine Strauchschrecke (Männchen). Sie gehört zu den Laubschrecken und ist angeblich recht häufig in Deutschland anzutreffen. Allerdings ist mir noch nie eine zu Gesicht gekommen. Sie saß auf der Straße gegenüber einer Hecke.

Mehr über dieses hübsche Tierchen lest ihr hier >>

Fund Nummer 2: Der Breitflügelige Fleckleibbär (Raupe) auch Holunder-Bär oder Weiße Tigermotte genannt. Gehört zu der Familie der Bärenspinner. Der Falter ist weiß mit einigen schwarzen, kleinen Punkten.

Fund Nummer 3: Die Igelfliege. Leider war es sehr windig und das Fokussieren klappte zusätzlich nicht recht, sodass ich das Tierchen nicht wirklich scharf ablichten konnte. Trotzdem freue ich mich auch über diesen, für mich, neuen Fund.

Weiterlesen "Neuentdeckungen: Eine Schrecke, Raupe & Fliege"

Liebstöckel, tierische Überraschungen und ein Rothalsbock

Heute Vormittag habe ich meine beiden Liebstöckel-Pflanzen beerntet und eine Paste daraus gemacht. Liebstöckel-Salz habe ich noch genug, deshalb dieses Jahr mal Paste. Bevor ich jedoch dazu kam, die Paste (nur die Blätter, Olivenöl und ein bisschen Salz) zu machen, hatte ich einiges zu tun, um nicht eine unfreiwillige Fleischbeilage mit einzubauen 😉

Als Erstes kroch mir beim Abstreifen der Blätter eine lustige kleine Spinne auf die Hand. Ich so: „Okay du Kleine, dann bringe ich dich mal wieder raus.“ Gesagt. Getan. (Ohne Beweisfoto.)

Ich pflücke weiter so vor mich hin, da hüpft mir etwas entgegen. Ich dachte zuerst es wäre wieder einer der kleinen Wiesen-Grashüpfer, die hier überall in Massen herumhüpfen (einer wollte sogar mit mir duschen 😉 ). Aber nein. Meine Recherche ergab, es war eine Südliche Eichenschrecke, die ursprünglich nur im Mittelmeerraum beheimatet war. Lest mal, was >> „Wiki“ dazu schreibt (vor allem zur Lautäußerung). Lustig. 🙂 Sie frisst übrigens hauptsächlich Blattläuse. Also durchaus nützlich.

Ja, so tierisch kann es zugehen, wenn man eine kleine Topf-Wildnis vor der Haustüre hat. 😉 Natürlich habe ich auch den kleinen Hüpfer wieder zum Liebstöckel nach draußen gebracht.

Die nächsten Blätter gezupft … oh nein, nicht schon wieder: Dieses Mal waren es aber „nur“ zwei Baby-Schnecken (Hainbänder-Schnecken). Ich dachte die Kleinen schlafen. Aber nein, ich hatte sie offenbar aufgeweckt. Denn als ich nur ein paar Augenblicke später die Blätter mit den Schneggschen raustragen wollte, waren sie schon über das halbe Sideboard gekrochen. Kaum zu glauben, so winzig und doch so schnell. Also fix „eingefangen“ und ab nach draußen zu den anderen Liebstöckel-Bewohnern.

Am späten Nachmittag – ich hatte es mal wieder eilig, weil spät dran – flitze ich an meinen Töpfen vorbei. Halt. Da ist doch etwas an den Flockenblumen. Schritt zurück. Ah, ein Bockkäfer. Das Smarty gezückt, „Klick“ und später gucken, was da Neues zu Gast war. Mit dem Bockkäfer lag ich richtig. Es war ein Rothalsbock-Mädchen 🙂

Die Insektenwelt ist so spannend und fasziniert mich immer mehr. 🙂

PS: Sorry für die bescheidene Bildqualität.

PPS: Ganz vergessen: Und gestern habe ich eine Schlupfwespe am Bürofenster eingefangen und ebenfalls wieder nach draußen entlassen 🙂

Weiterlesen "Liebstöckel, tierische Überraschungen und ein Rothalsbock"